Pflegebett

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Das sollten Sie bei der Anschaffung eines Pflegebetts beachten

Wann ist ein Pflegebett sinnvoll?

Wenn man aus gesundheitlichen Gründen das Bett hüten muss, lernt man eine komfortable Ausstattung und die vielen zusätzlichen Funktionen wie zum Beispiel unterschiedliche Lagerungsmöglichkeiten eines Pflegebetts sehr zu schätzen. Ein Spezialbett macht aber nicht nur bei Bettlägerigkeit Sinn. Es kann auch eine gute Lösung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sein. Das gilt selbst dann, wenn sie nur für einen bestimmten Zeitraum in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, zum Beispiel nach einer Operation. Dann bereitet das Aufstehen oder Zubettgehen mitunter ungeahnte Probleme.

Pflegebett © Ponchy, stock.adobe.com
Pflegebett © Ponchy, stock.adobe.com

Ein Pflegebett lässt sich ganz einfach so in der Höhe verstellen, dass die Hürden beim Ein- und Ausstieg beseitigt werden. Die persönliche Mobilität und Flexibilität bleibt durch die besondere Ausstattung des Pflegebetts lange erhalten. Und das bedeutet vor allem: Man ist nicht bei jedem Handgriff auf fremde Hilfe angewiesen!

Das Pflegebett ist auch dann sinnvoll, wenn zum Beispiel pflegende Angehörige im Einsatz sind. Sie sind beispielsweise bei der Körperhygiene oder bei der Einnahme der Mahlzeiten bei weitem nicht mehr so stark körperlich belastet wie das bei einem normalen Bett der Fall wäre. Auch routinemäßig wiederkehrenden Aufgaben bei der Pflege oder Therapiemaßnahmen wie Krankengymnastik werden dadurch ganz wesentlich erleichtert.

Vorteile eines Pflegebetts
Vorteile eines Pflegebetts

Pflegebett – Eigenschaften und Ausstattung

Bei Pflegebetten für die eigene Wohnung hat man heute die Qual der Wahl. Das Angebot ist groß und die Betten sehen schon lange nicht mehr wie typische Krankenhausbetten aus, sondern fügen sich dank ansprechender Gestaltung auch auch in eine Wohn-Ambiente mit gehobeneren Ansprüchen ein. Bei der Anschaffung eines Pflegebetts sollte man vor allem auf folgende Punkte achten:

Größe

Messen Sie schon vor der Anschaffung genau aus, welche Größe benötigt wird. Es gibt Pflegebetten in einer Breite von 90 bis 120 cm und in Längen von 190 bis 220 cm.

Möglichst flexible Einstellbarkeit:

  • Ein Pflegebett sollte sich den Bedürfnissen seines Nutzers so flexibel wie möglich anpassen. Ein verstellbarer Lattenrost ermöglicht verschiedene Lagerungen. Insbesondere bei bettlägerigen Menschen ist es aber auch wichtig, dass sich sämtliche Bereiche (Kopf, Rücken, Beine; manchmal gibt es sogar eine weitere Unterteilung in Ober- und Unterschenkel) jeweils unabhängig voneinander einstellen lassen.
  • Ist das Rückenteil verstellbar, findet der Nutzer auch ohne zusätzliche Kissen in einer sitzenden oder halbsitzenden Position stabilen Halt. Die Bedienung erfolgt heute meist elektrisch mittels einer Fernbedienung, damit der Nutzer seine Position entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen selbst bestimmen kann. So wird es ihm ermöglicht, selbstbestimmt und ohne fremde Hilfe die bevorzugte Stellung einzunehmen, egal ob beim Essen, beim Lesen oder Fernsehen.
  • Die flexible Einstellbarkeit ist auch dann hilfreich, wenn zum Beispiel medizinische Untersuchungen oder Therapiemaßnahmen im Bett durchgeführt werden sollen. Bettlägerige können so besser umgelagert werden, um das Wundliegen zu vermeiden. Entsprechende Vorrichtungen zur Entlastung machen kranken Menschen bei Schmerzen oder Einschränkungen der Beweglichkeit das Leben angenehmer.
  • Es sollte auch möglich sein, die einzelnen Teile der Liegefläche in bestimmten Winkeln fest zu fixieren. Der große Vorteil besteht darin, dass der Nutzer die Lagerung nicht durch unbewusste Bewegungen im Schlaf verstellen kann. Das passiert häufig zum Beispiel bei einer Kissenlagerung.
  • Eine höhenverstellbare Liegefläche erleichtert dem Nutzer den Ein- und Ausstieg. Sie sollte bei Bedarf abgesenkt oder angehoben werden können. In der Regel beträgt der Verstellbereich ca. 40 bis 80 cm. Das schont gleichzeitig den Rücken der Pflegenden, der nun auf Arbeitshöhe tätig werden kann: Die Oberkante der Matratzen sollte unter ergonomischen Gesichtspunkten etwa in Höhe der Leistengegend liegen (ca. 80 cm je nach Körpergröße).

Sicherheit und Hygiene:

  • Es gibt spezielle Niederflur-Betten, die bis auf 20 cm heruntergefahren werden können. Auf diese Weise können Bettgitter umgangen werden. Solche Gitter dienen zwar der Sicherheit. Sie geben aber dennoch vielen Menschen das Gefühl, eingesperrt zu sein. Niedrigpflege-Betten werden zum Beispiel bei Bettflüchtigen Demenzpatienten zur Sturzprophylaxe eingesetzt.
  • Die Sicherheit eines Pflegebetts ist nur bis zu einer vom Hersteller angegebenen Last gewährleistet: Die tatsächliche Belastung ergibt sich aus dem Gewicht des Patienten plus Zuladung. Sie sollte insgesamt ca. 30 Prozent geringer sein als die angegebene Arbeitslast. Man kann aber heute davon ausgehen, dass Pflegebetten den Belastungen durch hohes Körpergewicht ebenso wie durch intensive Abnutzung infolge Bewegung ohne weiteres standhalten. Für besondere Fälle gibt es auch so genannte Schwerlast-Betten.
  • Ein Grundgestell hält den Bettrahmen. Es steht meist auf Rollen, damit das Bett mühelos bewegt werden kann. Hier sollte man auf sicher feststellbare Rollen (Mindestdurchmesser 10 cm) achten.
  • Sichere 24-Volt-Technik: Dadurch wird sichergestellt, dass der Strom wirklich nur dann fließt, wenn der Motor beansprucht wird. Außerdem müssen sämtliche Kabel so angebracht sein, dass sie für den Patienten im Bett unerreichbar sind.
  • Alle Materialien und Funktionselemente wie Motoren, Handschalter etc. müssen den besonderen Hygieneanforderungen in der Pflege genügen.
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Pflegebett: Mehr Komfort durch die richtige Ausstattung

Erholsamer und gesunder Schlaf ist wichtig für unser Wohlbefinden. Wir wissen alle, dass ein gut ausgestattetes Bett einen Großteil dazu beiträgt. Spätestens, wenn Senioren sich sehr schwach fühlen oder gar bettlägerig sind, bekommt der Komfort rund um das Bett eine ganz und gar neue Dimension. Lohnenswert ist nicht nur eine gute Matratze mit funktionaler Matratzenauflage, auch gemütliche Kissen und kuschelige Decken können das Bett in eine Wohlfühloase verwandeln. Für die Ausstattung von Pflegebetten existiert eine große Bandbreite an Zubehör – zugeschnitten auf das jeweilige Krankheitsbild, die Pflegesituation oder die persönlichen Wünsche. Worauf es bei einer Pflegematratze ankommt, erfahren Sie in einem gesonderten Beitrag. Im Folgenden informieren wir Sie über andere wichtige Zubehör-Teile für das Pflegebett und erläutern deren Eigenschaften, Funktionen und Einsatzgebiete:

Seitengitter für Pflegebetten

Der Seitenschutz besteht meist aus einem Seitengitter, das man bei Bedarf hochschieben kann. Es soll den Nutzer vor Stürzen schützen und ein Herausfallen verhindern. Seitengitter werden auch verwendet, um unruhige Patienten zu sichern. Bei den meisten normalen Betten kann man die Gitter schon für etwa 30,- € ergänzen. Es gibt Gitter, die durchgehend sind und geteilte Seitengitter. Letztere werden schon deswegen bevorzugt, weil sich die Nutzer dann nicht so eingesperrt fühlen und sie sind auch meistens völlig ausreichend.

Pflegebett Seitengitter
Seitengitter für Pflegebetten

Kissen

Neben Kissen, die nur der Gemütlichkeit und dem Kuschelfaktor dienen, gibt es eine ganze Reihe von Spezial-Kissen, die eine bestimmte Funktion erfüllen. Dabei sind vor allem die individuellen Bedürfnisse des Nutzers ausschlaggebend. Bei bettlägerigen Menschen geht es häufig auch um Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Dekubitus, das Wundliegen. Dazu wird der Betreffende in bestimmten Zeitabständen in einer wechselnden Position gelagert.

Lagerungskissen zur Entlastung der Beine © venusange, stock.adobe.com
Lagerungskissen zur Entlastung der Beine © venusange, stock.adobe.com

Die Entlastung einzelner Gliedmaßen wird mit unterschiedlich geformten Kissen, im Fachjargon Lagerungskissen oder Lagerungshilfen, erreicht. Zur Ruhigstellung des Unterarms eignen sich keilförmige Armrampen, zur Linderung schwerer Beine sogenannte Venenkissen. Stufenbettkissen entlasten die Wirbelsäule, Kniekissen das Becken, Nackenhörnchen den Hals. Am Fußteil des Pflegebetts montierte Bettverkürzer dienen als Fußstütze und verringern den Druck der Bettdecke auf die Füße. Besonders vielseitig sind körperlange Lagerungsrollen. Sie helfen bei der Entlastung praktisch jeder schmerzenden Körperregion und wirken damit dem Wundliegen entgegen.

Aufrichthilfe

Zu den sogenannten Aufrichthilfen gehört zum Beispiel auch der Bettgalgen. Er verdankt seinen Namen dem Griff, der wie eine Triangel geformt ist und an einer Vorrichtung von oben herab hängt. An diesem Bügel kann man sich beim Aufrichten des Oberkörpers festhalten. Auch eine Bettleiter erleichtert dem Bettlägerigen das Aufrichten und Hinlegen. Sie ist wie eine Strickleiter aus Nylonseilen mit Holzgriffen gefertigt und wird am Fußende befestigt.

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Sensormatten

Sensormatten zählen zu den gängigsten Alarmsysteme rund um das Pflegebett. Sie werden speziell in der Betreuung von dementen und sturzgefährdeten Personen eingesetzt. Die druckempfindliche Alarmtrittmatte liegt vor dem Bett, zum Beispiel auch unter einem Teppich. Sie löst einen Alarm aus, wenn die pflegebedürftige Person aus dem Bett steigt und auf die Matte tritt. Zusätzlich kann ein Bettkantensensor den Pfleger alarmieren, wenn der Patient das Bett verlässt.

Wie wichtig ein Alarmsystem für pflegebedürftige Personen ist, erläutern wir ausführlich in unserem Beitrag Notrufsysteme.

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