Sportgeräte für Senioren

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Sportgeräte für Senioren: Kraft und Fitness bis ins hohe Alter

Fitness ist keine Frage des Alters. Natürlich nehmen die Muskeln mit den Jahren kontinuierlich ab. Mit einem geeigneten Training werden Herz-Kreislauf-System, Bewegungsapparat und Gleichgewichtssinn jedoch nachhaltig stabilisiert, gestärkt und gefördert. Selbst Senioren, die in der Vergangenheit etwas nachlässig beim Sport waren, können so mancher körperlichen Einschränkung gezielt entgegensteuern. Umso besser, wenn das Trainieren sogar richtig Spaß macht. Schließlich sind es die kleinen Erfolgserlebnisse, die uns bei der Stange halten.

Senioren beim Nordic-Walking © pwmotion, stock.adobe.com
Nordic Walking verringert das Risiko für Volkskrankheiten © pwmotion, stock.adobe.com

Wir haben uns auf dem Markt der Senioren-Sportgeräte umgesehen und das Angebot in folgende Kategorien gruppiert:

  • Mehr Ausdauer durch Walken, Laufen und Pedaltreten
  • Seniorengymnastik für eine bessere Beweglichkeit
  • Kissen, Kreisel und Trampolin, um das Gleichgewicht zu trainieren
  • Für Senioren geeignete Geräte zum Aufbau von Kraft und Muskeln
Tipp: Fahrradfahren ist der ideale Ausdauersport. Dass es die Gelenke schont, schätzen ältere Menschen besonders. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag peMobil mit dem Fahrrad.

Ausdauertraining: Gut für Herz und Kreislauf

Ausdauersport fordert insbesondere das Herz-Kreislauf-System heraus. Dies reduziert nicht nur das Herzinfarktrisiko, sondern trägt auch wesentlich zu einem guten Allgemeinzustand bei. Medizinisch anerkannt sind außerdem die Stärkung des Immunsystems, die Verbesserung des Blutbilds, die Senkung des Blutzuckerspiegels und die Ankurbelung der Fettverbrennung. Klassische Sportarten in diesem Bereich sind Fahrradfahren, Schwimmen und Joggen. Wer diesen Anstrengungen nicht mehr gewachsen ist, kann aufs weniger belastende Walken oder Gerätetraining zu Hause ausweichen. Mit diesen Hilfsmitteln sind Senior*innen unabhängig vom Fitnessstudio oder der Witterung:

  • Nordic Walking Stöcke: Durch den Einsatz der Stöcke werden beide Arme intensiv bewegt, das fördert die Durchblutung und verbrennt etwa eineinhalb so viele Kalorien wie normales Gehen. Carbon-Stöcke sind besonders leicht, als Teleskopstöcke sind sie zudem längenverstellbar und können damit auch von mehreren Personen genutzt werden. Die richtige Stocklänge beträgt zwei Drittel der Körperlänge. Aus Carbon, z.B. von Leki, ab ca. 80 Euro/Paar, aus Aluminium deutlich günstiger.
Hinweis: Beim Ausdauertraining sollten Puls und Kreislauf immer im Blick bleiben. Die entsprechendenMessgeräte zeigen die Werte an und alarmieren bei Überbelastung. Bitte vor dem Trainingsbeginn auch Rücksprache mit dem/r behandelnden Arzt/Ärztin halten.
  • Laufband: Dafür braucht man einen eigenen Fitnessraum? Keineswegs. Zusammenklappbare Modelle finden nach dem Training Platz in einer Nische oder unter dem Bett. Mit Laufgeschwindigkeiten ab 1 km/h auch zum Gehen und Walken geeignet. Für Senioren empfehlen sich Modelle mit seitlichen Handläufen und der Möglichkeit, das Trainingsprogramm individuell einzustellen. Gegen die Langeweile haben viele Laufbänder eine Halterung fürs Tablet oder eine Zeitschrift. Grundmodelle schon für ca. 200 Euro. Bei mehr Komfort bis zu 1.200 Euro.
Laufband © Tiler84, stock.adobe.com
Das Laufband kann auch zum langsamen oder schnellen Gehen genutzt werden © Tiler84, stock.adobe.com
  • Heimtrainer: Für die Ausdauer gibt es kaum etwas Besseres, als kräftig in die Pedale zu treten. Ergometer sind ein würdiger Fahrradersatz. Schon bei den zusammenklappbaren Grundmodellen (ca. 130 Euro) kann der Widerstand verstellt, der Handpuls gemessen werden. Komfortmodelle haben einen Sitz mit Rückenlehne oder können zu einem Liegefahrrad umfunktioniert werden (300-400 Euro).
Tipp: Pedaltrainer sind die kleinen Brüder der Heimtrainer. Mehr zu dem beliebten Raumwunder verrät unser Beitrag Physio-Hilfsmittel.
Pedaltrainer © guru3d, stock.adobe.com
Ein Pedaltrainer fördert den Blutfluss und die Kondition © guru3d, stock.adobe.com

Beweglichkeitstraining: Gymnastik hält Bänder und Gelenke jung

Die Seniorengymnastik ist beileibe keine Krankengymnastik. Sie wirkt nicht therapeutisch sondern präventiv. Durch Lockerungs-, Dehn- und Kräftigungsübungen bleibt der Bewegungsapparat elastisch. Koordinations-, Reaktions-, Geh- und Gleichgewichtsübungen schulen die Motorik und beugen so Ungeschicklichkeiten und Unfällen vor. Beliebt ist die Seniorengymnastik vor allem als Vereinssport (doch steht sie hier selten mehr als einmal wöchentlich auf dem Programm). Mit einfachen Sportartikeln kann sie gut auch zuhause ausgeführt werden.

Senioren beim Fitness © Kzenon, stock.adobe.com
Das vielseitige Fitnessband ist auch als Thera-Band bekannt © Kzenon, stock.adobe.com
  • Fitnessband: Die meist 2,50 m langen, dehnbaren Gymnastikbänder können für jede Art von Stretching eingesetzt werden. Angeboten üblicherweise als Set in mehreren Farben für unterschiedliche Trainingsstufen. Empfehlenswert sind Gewebebänder, die sich nicht so leicht aufrollen wie die klassischen Gummibänder. Sie kosten etwa das Doppelte. 5er-Set Gummi ab ca. 10 Euro. Auch Trainingsband. TheraBand, wenn vom gleichnamigen Hersteller.
  • Gymnastikreifen: Mal testen, ob’s noch klappt? Mit einem Hula-Hoop-Reifen macht der Hüftschwung Spaß wie in der Jugend. Aus Kunststoff und Holz erhältlich. Witzig sind die hohlen Reifen: Kleine Kugeln im Inneren sorgen für echten Sechziger-Klang. Ab ca. 10 Euro.
  • Pilatesrolle: Bei Pilates wird die Beweglichkeit vor allem durch die Kräftigung der Rumpfmuskulatur gefördert. Gymnastikrollen aus EVA-Schaum oder Kork sind das perfekte Trainingszubehör: Vorbereitend können Muskeln und Gewebe gelockert, nach der Gymnastik entstandene Verhärtungen und Verklebungen im Fasziengewebe gelöst werden. Die Härte ist etwas geringer als die klassischer Faszienrollen. U.a. von TheraBand® , Gymstick und Togu. Ca. 30-60 Euro.
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Gleichgewichtstraining: Unerlässlich für Koordination und Sturzprävention

Das Gleichgewicht ist unser zentraler Sinn, mit dem alle anderen Sinne verknüpft sind. Ist die Balancefähigkeit gut ausgebildet, schärft dies auch die Wahrnehmung. Die Fähigkeit, schneller auf Unvorhergesehenes zu reagieren, gilt als die beste Prävention vor den im Alter so gefürchteten Stürzen. Aber was, wenn der Körper kein Inline-Skating oder Standup-Paddeling mehr erlaubt? Auch diese Geräte fordern das Gleichgewicht heraus:

Tipp: Mit einem einfachen Test finden Sie heraus, wie gut Ihr Gleichgewicht ist: Einfach barfuß auf ein Bein stellen, die Augen schließen und langsam bis 5 zählen. Natürlich auf beiden Seiten. Wenn’s wackelig wird oder Sie sogar umfallen, ist es höchste Zeit fürs Balancetraining.
  • Luftgefüllte Kissen: Ballkissen erfüllen nicht nur die Funktion des dynamischen Sitzens. Mit beiden Füßen darauf zu stehen, ist wackliger als erwartet. Den größten Trainingseffekt erzielt eine etwa halbe Füllung. Positiver Nebeneffekt: Balanceübungen verbessern die gesamte Körperhaltung. z.B. als Dynair-Sortiment von Togu, ab ca. 30 Euro. Bei der 2-Kammer-Variante namens Aero-Step ist die Instabilität etwas gemäßigt, ca. 100 Euro. No-Name-Kissen ab ca. 15 Euro. Ideal auch für das Venentraining.
  • Balanceplateaus: Eines haben Balancekreisel und Balancebälle gemeinsam: Die Trainierenden stehen auf einer Ebene, deren Unterseite gewölbt ist. Die geringe Auflagefläche sorgt für die gewünschte Instabilität. Nichts für Ungeübte! Etwas harmloser sind Federbretter mit vier Federn unter der Standfläche. Z.B. von pedalo, ab 40 Euro. Bosu® Ball ca. 100 Euro.
Perfektes Balancetraining mit dem Bosu-Ball © Halfpoint, stock.adobe.com
Perfektes Balancetraining mit dem Bosu-Ball © Halfpoint, stock.adobe.com
  • Trampolin: Keine Sorge, Modelle mit Haltegriff geben Sicherheit. Einfache Trampoline mit Bungeeseil-Aufhängung bereits ab 80 Euro. Markenartikel für die Physiotherapie kosten ein Vielfaches, bieten dafür eine größere Standfestigkeit und eine stärker belastbare Aufhängung (Stahlfedern). Gut auch zur Schulung von Körperkoordination, Kondition und Motorik.
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Muskel- und Ganzkörpertraining ohne Fitnesscenter

Beim Stichwort Krafttraining schießt sofort der Gedanke an ein Fitnessstudio durch den Kopf. Das Bild: In einer Reihe trainieren zig schwer atmende Menschen, denen der Schweiß nur so herunterrinnt. Nicht ganz falsch, anstrengend sollte ein Training zum Aufbau von Muskeln schon sein. Es gibt jedoch eine Reihe von Sportarten und Geräten, die etwas sanfter zum gleichen Ziel führen.

Wassergymnastik ist die perfekte Seniorensportart. Mit den Übungen werden nicht nur einzelne Körperpartien trainiert, sondern gleich der gesamte Körper. Das Ganzkörpertraining baut Muskeln auf, steigert die allgemeine Kraft und Ausdauer, schult gezielt die Bewegung und kurbelt die Fettverbrennung an. Gymnastik, Aerobic und Jogging im Wasser werden unter dem Begriff Aquafitness zusammengefasst, die entsprechenden Sportartikel ebenfalls unter diesem Namen angeboten:

  • Aquafitness-Geräte: Klassiker für das Auftriebstraining sind leichte Sportartikel, die mit Kraft gegen den Widerstand des Wassers gedrückt werden, wie Poolnudel, Aqua-Hanteln und Schwimmbrett. Zur Steigerung des Trainingseffekts können zusätzlich Gürtel (Belts), Beinschwimmer (Manschetten) oder Fitness-Handschuhe getragen werden. Z.B. von TOGU, TheraBand, ca. 12-30 Euro. Aqua-Steps (ca. 70 Euro), Trampoline (ca. 1.000 Euro) und Unterwasser-Fitnessgeräte (ab ca. 1.500 Euro) werden am Boden des Schwimmbeckens fixiert. Z.B. von Archimède.
Tipp: Die beliebten TOGO Brasils, mit Metallgranulat gefüllte Handtrainer, kräftigen auch die Tiefenmuskulatur. Bei Modellen für die Aquafitness (Brasil Aqua) wird ein Halteband um das Handgelenk gelegt. Ideal auch fürs Training außerhalb des Wassers: Die Bänder sind abnehmbar. Ab ca. 30 Euro/Paar.

Weitere seniorengerechte Sportartikel und -geräte sind:

  • Medizinball: Auch wenn er nicht nur gute Erinnerungen an den Schulsport weckt: Kaum ein anderes Trainingsgerät lässt sich so vielfältig für die Steigerung von Kraft, Beweglichkeit und Koordination einsetzen wie der gewichtige Lederball. Erhältlich sind Größen von ca. 20 bis 30 cm Durchmesser mit einem Gewicht von 1 bis 5 kg. Ideal für Seniorinnen: ein 2- oder 3-kg-Medizinball, für Senioren: ein 3- oder 4-kg-Modell. Schön sind die Vintage-Serien, z.B. von Artzt, je nach Größe 45-100 Euro.
VibroShaper © alliance, stock.adobe.com
Der VibroShaper ist auch mit Haltestange erhältlich © alliance, stock.adobe.com
  • Vibrationsplatte: Vibrationsboards oder Vibroboards haben sich zu einem regelrechten Hype entwickelt. Man stellt sich einfach auf die Plattform und lässt sie vibrieren. Die Schwingungen sollen einen dem Sport vergleichbare Wirkung haben, genau wie dieser bis zu 50 Muskelkontraktionen pro Sekunde ergeben – und das ohne aktiven Krafteinsatz. Neben Muskelaufbau und Durchblutungsförderung zählen Knochendichteerhöhung und Gewichtsreduktion zu den positiven Effekten. Wird auch im Reha-Sport eingesetzt. Zahlreiche Geschwindigkeits- und mehrere Intensitätsstufen, oft bezeichnet mit Gehen, Joggen und Laufen. Für Ältere ideal sind Modelle mit einer Haltestange. Tests bescheinigen dem VibroShaper ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ca. 170-200 Euro.
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