Senioren-Handy

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Handy für Senioren: Was macht ein Seniorenhandy so attraktiv?

Unterwegs schnell Bescheid geben, wann man voraussichtlich eintrifft. Im Urlaub einen Tisch im Restaurant reservieren. Den Sohn zu einer bestimmten Uhrzeit nach dem Meeting anrufen. Der Freundin auch unterwegs zum Geburtstag gratulieren. Den Partner fragen, welchen Kuchen er aus dem Sortiment des Cafés vorzieht. Dies sind nur wenige Situationen, indem man schnell sein Handy schätzen lernt.

Senioren-Mobiltelefon © PhotographyByMk, stock.adobe.com
Senioren-Mobiltelefon © PhotographyByMk, stock.adobe.com

Umso besser, wenn es leicht zu bedienen ist, wenn die Zahlen gut lesbar und die Lautstärke angenehm sind. Die Hersteller von Mobiltelefonen haben die Zielgruppe 60 Plus längst im Auge. Der Markt ist so groß, dass das Angebot mittlerweile schwer zu überblicken ist. Selbst Samsung und Nokia buhlen heutzutage um diese Kunden – im harten Wettkampf mit den Spezialisten für Seniorenhandys bzw. Großtastenhandys.

In unserer Mobiltelefone Übersicht haben wir Ihnen die Unterschiede zwischen Handy und Seniorenhandy verdeutlicht. In diesem Beitrag nun vergleichen wir einfache Mobiltelefone mit dem deutlich kostspieligeren Smartphone.

Vor- und Nachteile von Senioren-Handy und -Smartphone

Vorteile und Nachteile gut abwägen
Vorteile und Nachteile gut abwägen

Bereits auf den ersten Blick wird der größte Unterschied klar: Ein Handy hat ein Display und Tasten, ein Smartphone hat einen Bildschirm. Doch Sie ahnen sicher bereits, dass dies nicht alles sein kann. Entscheidend für den Kauf ist der vorhandene oder nicht vorhandene Wunsch nach einem mobilen Internetzugang.
Wenn mit dem Handy auch keine Verbindung zum Internet möglich ist, kann es mit etlichen Vorteilen überzeugen:

  • Die Bedienung erfolgt häufig intuitiv. Vor allem Nutzer eines schnurlosen Festnetz-Telefons sind im Nu damit vertraut.
  • Die Tasten sind spürbar. Dadurch vertippt man sich nicht so schnell.
  • Die Tasten sind erhaben. Kein Bildschirm deckt sie ab und kann im hellen Licht spiegeln.
  • Das Gerät ist deutlich leichter.
  • Die Anschaffungskosten sind geringer.
  • Die Akkulaufzeit ist in der Regel größer.

Die Nachteile gegenüber einem Smartphone weisen das Handy in seine Grenzen:

  • Eine Internetverbindung ist nicht möglich. Welche Vorteile das Internet bringt, lesen Sie im Beitrag zu den Smartphones
  • Um die Anzeige auf dem Display zu vergrößern oder zu verkleinern, muss das Menü aufgerufen werden.
  • Eine Nachricht über die Zahlentasten zu schreiben ist umständlich.

Betrachtet man nur die Anzahl der Vorteile, senkt sich die Waagschale eindeutig zugunsten des Handys. Aber Achtung: Die einzelnen Vorteile des Smartphones wiegen schwer!

Senioren Smartphone © Andrey Popov, stock.adobe.com
Senioren Smartphone © Andrey Popov, stock.adobe.com
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Diese Punkte können beim Handykauf entscheidend sein

Die Funktionen mehr oder weniger anspruchsvoller Mobiltelefone sind schier unendlich. In der Übersicht zu den Mobil-Telefonen können Sie nachlesen, was ein Seniorenhandy von einem normalen Mobiltelefon unterscheidet. Doch auch hier ist die Bandbreite recht groß. Deshalb sollten Sie vorbereitet sein, wenn Sie sich auf die Suche begeben.

Klapp-Handy © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
Klapp-Handy © Ingo Bartussek, stock.adobe.com

Bei einem Handy für ältere Menschen steht neben großen Tasten, einem deutlichen Klang und einer einfachen Bedienung folgende Funktion auf der Liste ganz oben:

  • Notruf-Taste: Sie befindet sich beim Handy oftmals auf der Rückseite des Geräts. Zur besseren Sichtbarkeit ist der Knopf manchmal rot eingefärbt. Durch die exponierte Position ist die Farbe jedoch nicht ausschlaggebend. Der Notruf-Knopf ist ertastbar und daher auch bei Beeinträchtigung des Sehvermögens leicht aufzufinden. Wie wichtig die SOS-Taste gerade für ältere Menschen ist, erläutert unser Abschnitt „Manchmal lebensrettend: die Notruf-Funktion“ im Beitrag zu den Handy-Funktionen.
Senioren-Mobiltelefon mit SOS-Taste © PhotographyByMk, stock.adobe.com
Senioren-Mobiltelefon mit SOS-Taste © PhotographyByMk, stock.adobe.com

Alle anderen Überlegungen sollten sich von den individuellen Wünschen und dem Geschmack des Seniors leiten lassen:

  • Wie groß und schwer darf das Handy sein, damit gut zu halten ist?
  • Solle es lieber ein Klapphandy oder eines in Barrenform sein?
  • Wie groß sollte das Display sein, damit alles gut erkennbar ist?
  • Soll die Uhrzeit auf der Rückseite ablesbar sein?
  • Soll die Tastatur im Dunklen leuchten?
  • Möchte ich Fotos der wichtigsten Kontaktpersonen einfügen?
  • Soll das Telefon blinken, wenn ein Anruf eingeht?
  • Muss das Gerät mit einem Hörgerät kompatibel sein (HAC)?
  • Ist mein Sehvermögen eingeschränkt, sodass sprechende Tasten hilfreich wären?
  • Möchte ich eine zweite SIM-Karte einlegen (Dual SIM)?
  • Soll ein Radio integriert sein?
  • Wie hochauflösend soll die Kamera sein?
  • Brauche ich eine Frontkamera (bei normalen Handys selten)?
  • Möchte ich nur SMS oder auch Bilder versenden (Bluetooth-Funktion)?
  • Soll das Gerät eine Taschenlampe haben?
  • Wie groß muss die Akkulaufzeit (Sprechzeit/ Standby-Zeit) mindestens sein?
  • Soll eine Ladeschale zum Lieferumfang gehören?
  • Ist die Optik wichtig?
  • Welche Preisvorstellungen habe ich?

Anbieter, die sich auf Seniorenhandys spezialisiert haben

Der schwedische Hersteller Doro gilt als unbestrittener Marktführer für seniorengerechte Telefone und Handys. Kein Wunder, kann er doch auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblicken. Die besonders leicht zu bedienenden Handys werden als Produktlinie PhoneEasy® geführt, die günstigen Modelle als Primo by Doro. Der nächstgrößere Spezialist für seniorengerechte Mobiltelefone ist das österreichische Unternehmen emporia. Es setzt auf schlichte und technisch raffinierte Modelle. Hierzu gehören auch die Mobiltelefone, die unter dem Markennamen Telme angeboten werden.

Das Label Swisstone gehört seit 2013 zur Doro AG. Der Firmengründer hat sich bereits in den 1990er-Jahren für stationäre Kommunikationsgeräte und Mobiltelefone für Senioren und Menschen mit motorischen Beschwerden oder eingeschränkten Sehfähigkeiten einen Namen gemacht. Das deutsche Unternehmen Amplicomms setzt bei seinen Telefonen vor allem auf Qualität und Service. Mit einer guten Ausstattung überzeugen Seniorenhandys des nordrhein-westfälischen Unternehmens Olympia – früher v.a. bekannt für Büromaschinen. Dank günstiger Preise werden die Mobiltelefone in Deutschland immer beliebter. Nicht so bekannt ist die Schweizer Marke Bea-fon. Da deren Handys mit wenig technischen Spielereien ausgestattet sind, erfreuen sie ebenfalls mit einem günstigen Preis.

Einfache Seniorenhandys werden bereits für 30 – 35 € angeboten. In diesem Preissegment rangieren Bea-fon, Olympia und Swisstone oben. Je nach Ausstattung und technischen Finessen müssen bei den meisten Anbietern bis zu 100 € einkalkuliert werden. Bei Doro beginnt die Palette bei 45 € und das Limit ist bei ca. 140 € erreicht.

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