Mobil-Telefon Funktionen

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Mobil-Telefon Funktionen: Welche Merkmale zeichnen Mobil-Telefone aus?

Das Entscheidende bei einem Mobiltelefon ist die Unabhängigkeit des Nutzers. Er oder sie ist unabhängig von einem festen Telefonnetz und kann mit dem Gerät weltweit telefonieren. Wie das genau funktioniert, können Sie in der Übersicht zu Mobil-Telefonen nachlesen. Dass mobile Telefone immer beliebter werden, hat auch einen Nachteil: Das Angebot ist mittlerweile so vielfältig, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Wir haben Ordnung in die Funktionen gebracht und stellen diese in unserem entsprechenden Beitrag vor.

Senioren Mobiltelefon ©  Peter Maszlen, stock-adobe.com
Senioren Mobiltelefon © Peter Maszlen, stock-adobe.com

Sicher, ein Festnetz-Telefon ist kein Handy. Es kann nur an einem festen Telefonanschluss genutzt werden. Selbst ein Schnurlos-Telefon funktioniert nicht außerhalb des Hauses. Dennoch können Festnetztelefone weit mehr, als landläufig bekannt ist. Wir haben die riesige Bandbreite an Funktionen für Sie geordnet und in den folgenden Auflistungen übersichtlich zusammengestellt.

Diese Grundfunktionen bietet jedes Mobiltelefon

Senioren-Mobiltelefon © PhotographyByMk, stock.adobe.com
Senioren-Mobiltelefon © PhotographyByMk, stock.adobe.com

Die Basisvarianten der Handys können stets mit folgenden Funktionen aufwarten:

  • Telefonieren und kurze Nachrichten (SMS) schreiben. Dafür sind die Tasten doppelt belegt: mit Ziffern und Buchstaben bzw. Symbolen.
  • Mailbox: Funktioniert wie ein Anrufbeantworter und zeichnet die Nachricht des Anrufers auf.
  • Uhr und Wecker: Selbst die Armbanduhr kann zu Hause bleiben. Einen Wecker dabei zu haben, erspart den Weckruf im Hotel.
  • Wahlwiederholung: Der Teilnehmer kann ohne erneute Eingabe der Telefonnummer wiederholt angewählt werden.
  • Anruferliste: Die Nummer des Anrufers wird gespeichert und kann auf Tastendruck zurückgerufen werden.
  • Telefonbuch: Zu jedem Kontakt können mehrere Rufnummern einspeichert werden, oft auch die E-Mail-Adresse und mehr.
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Funktionen für Einsteiger, die doch etwas mehr wollen

Mittlerweile gehören folgende Funktionen ebenfalls zur Kategorie Einsteigermodell. Allerdings bietet nicht jedes Gerät gleich alles:

  • Farbdisplay: Für reine Schrift ist die Farbe weniger entscheidend. Ganz anders jedoch für Bilder, die mit der Kamera gemacht wurden.
  • Bluetooth: Bluetooth ist ein moderner Funkstandard. Anders als über normale Funkwellen können damit auch Musik-, Video- und Bilddaten übertragen werden.
  • Dual SIM: Es können 2 SIM-Karten eingelegt werden. Praktisch, wenn man eine private und eine geschäftliche Telefonnummer hat – oder wenn zwei Personen ein Gerät nutzen möchten.
  • Vibrationsalarm: Das Handy vibriert statt zu klingeln. Geschieht das in der Jacken- oder Hosentasche, bleibt der Alarm bei anderen unbemerkt.
  • Kamera: Für die Dokumentation oder einen Schnappschuss reicht es aus. Eine hohe Auflösung der Bilder und Videos dürfen Sie bei Preiswert-Handys allerdings nicht erwarten.
  • Lautsprecher: Auf Wunsch können andere das Gespräch mitverfolgen.
  • Organizer: Schnell mal das Datum checken oder Termine planen.
  • Unterhaltung: Spiele spielen oder etwas aufnehmen. So kommt keine Langeweile auf.
  • UKW-Radio: Unterwegs informiert sein. Allerdings nur im Sendebereich der jeweiligen Rundfunkanstalt.
  • MP3-Player: Auch unterwegs haben Sie Ihre Lieblingsmusik immer dabei.
  • Taschenrechner: Schnell mal ausrechnen, was der Einkauf kostet.
  • Stoppuhr: Wie lange brauchen Sie für einen Hundertmeter-Sprint?
  • Taschenlampe: Praktisch zum Beispiel, wenn die Dunkelheit doch mal schneller als erwartet hereingebrochen ist.
  • Klingeltöne: Mehrere Melodien stehen zur Auswahl.

Funktionen für anspruchsvolle Mobiltelefon-Nutzer

Smartphone mit Kamera © contrastwerkstatt, stock.adobe.com
Smartphone mit Kamera © contrastwerkstatt, stock.adobe.com

Ansprüche sind so unterschiedlich wie diejenigen, die sie stellen. Das wissen die Hersteller von Mobiltelefonen und bieten noch weitaus mehr an. Einiges davon ist durchaus interessant:

  • MMS: Der Multimedia Massaging Service ist ein erweiterter Short Message Service (SMS). Statt nur formatloser Textnachrichten können formatierte Dokumente und Nachrichten mit multimedialem Inhalt (Bilder, Videos) verschickt werden.
  • Internetzugang: Mit einem Smartphone ist das auch ohne Computer möglich. Und zwar auf zwei Arten: entweder über das WLAN zu Hause oder über das sogenannte mobile Internet.
  • E-Mail-Funktion: Ein Internet-Dienst zum Schreiben elektronischer Briefe (Mail), denen auch Anhänge beigefügt werden können.
  • Soziales Netzwerk: Ein Internet-Dienst, mit dem persönliche Beziehungen aufgebaut und Informationen ausgetauscht werden können.
  • Hochauflösende Kamera: Mit einer Bildauflösung mit mindestens 2 Megapixel (MP) und einer Full-HD Video-Qualität können manche Smartphones mittlerweile fast (!) eine Reisezoom-Kamera ersetzen.
  • Frontkamera: Perfekt, um sich selbst zu fotografieren/ filmen (sog. Selfies) oder um ein Geschehen hinter dem eigenen Rücken zu beobachten. Besser einzustellen als der Selbstauslöser, da das Ergebnis auf dem Bildschirm sichtbar ist.
  • Bildmodi: Ob Personen, Landschaften, Nah- oder Nachtaufnahmen, im passenden Modus holt die Kamera das Beste aus dem Motiv heraus.
  • Drucken von unterwegs: Mit einer speziellen App können Druckaufträge direkt an einen bluetoothfähigen Drucker gesendet werden. Praktisch, wenn eine Person zu Hause oder im Büro einen Ausdruck benötigt oder keinen PC hat.
  • Fingerabdrucksensor: Nur eine einzige registrierte Person kann das Handy entsperren. Das gilt als wesentlich sicherer im Vergleich zur üblichen PIN.
  • Freisprechfunktion: Wichtig beim Autofahren, wenn man das Handy nicht in der Hand halten darf.
  • GPS: Das „Global Positioning System“ ist ein System zur weltweiten Lokalisation. Es funktioniert über Satelliten und berechnet den Standort des Handys. Praktisch, wenn unterwegs fotografiert wird: Bei Bildern kann die exakte Position eingetragen werden.
  • Kompass: Der Digitalkompass funktioniert ähnlich wie der klassische Magnetnadel-Kompass. Auch er misst die Himmelsrichtung abhängig vom Erdmagnetfeld, dann validiert er die ermittelten Daten mithilfe des integrierten Gyroskops.
  • Navigation: Mit Einschränkungen kann ein Mobiltelefon sogar das teure Navigationsgerät im Auto ersetzen. Eine Karten-App und eine Halterung sind die einzigen Voraussetzungen.
  • Lupe: Mit einem kleinen Zusatzprogramm (App) vergrößert das Mobiltelefon Kleingedrucktes, meist auch in Verbindung mit einer Leuchte.
  • Telefonkonferenz: Die Konferenzschaltung ist ein Klassiker bei Festnetz-Telefonen, kann aber auch bei vielen Handys eingerichtet werden.
  • Besonders robustes Gehäuse: Sogenannte Outdoor-Handys sind wasserdicht und überleben selbst Stürze aus 2 Metern Höhe. Beliebt bei Naturfreunden, beim Wandern, Joggen, Reiten, Segeln etc.

Wahrscheinlich ahnen Sie es schon: Die meisten dieser Wünsche gehen mit einem normalen Handy nicht in Erfüllung. Vielmehr benötigt der Käufer die Luxusvariante, für die er jedoch auch tiefer in die Tasche greifen muss: ein Smartphone, das fast schon ein kleiner Computer ist.

Senioren Smartphone © Andrey Popov, stock.adobe.com
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Mobile Telefone, wie Senioren sie lieben

Bei den oben aufgelisteten Funktionen finden Sie eigentlich nur ein paar, die für Sie interessant sind? Ihnen kommt es vor allem darauf an, dass Sie die Zahlen gut lesen und die Tasten gut drücken können? Oder ist es besonders wichtig, dass der Klingelton gut hörbar und die übermittelte Sprache trotz Hörgerät deutlich zu verstehen ist? Oder fühlen Sie sich noch fit, würden schon gerne auch mal was im Internet nachschauen, befürchten jedoch, die Technik nicht zu verstehen? Vielleicht sind Ihre Freunde und Freundinnen bereits vernetzt, nur Sie erfahren die heißesten Neuigkeiten immer erst so spät? Kein Problem: Für all diese Wünsche gibt es das richtige Senioren-Handy oder Senioren-Smartphone.

Besonders clever: Viele Mobil-Telefone für Senioren haben eine Notruf-Taste. Sie befindet sich auf der Rückseite und funktioniert immer, wenn das Handy eingeschaltet ist. Da einfach nur eine Taste gedrückt wird, muss keine Panik aufkommen, um Hilfe zu rufen. Das Mobiltelefon ruft selbständig nacheinander mehrere Nummern an. Die Reihenfolge legen Sie vorher fest. So sind auch Ihre Angehörigen beruhigt, wenn Sie den Hund ausführen oder alleine spazieren gehen.

Senioren-Mobiltelefon mit SOS-Taste © PhotographyByMk, stock.adobe.com
Senioren-Mobiltelefon mit SOS-Taste © PhotographyByMk, stock.adobe.com

Die genaue Funktionalität einer Notruf-, Notfall- oder SOS-Taste erläutern wir Ihnen im Abschnitt „Manchmal lebensrettend: die Notruf-Funktion“ in unserem Beitrag Mobil-Telefone Übersicht. Dort finden Sie alle entscheidenden Punkte, auf die es bei einem einfach zu bedienenden Mobil-Telefon ankommt.

Handy und Smartphone – zwei verwandte Mobil-Telefone

Es ist ganz ähnlich wie bei schnurgebundenen Telefonen und schnurlosen Telefonen: Hat man den Unterschied zwischen Senioren-Handy und Senioren-Smartphone erst einmal verstanden, genügt ein Blick, um ihn zu erkennen. Ein Handy hat fühlbare Tasten, ein Smartphone einen Bildschirm. Erst im eingeschalteten Zustand werden die Tasten unter dem Glas sichtbar und können bedient werden. Dies ist jedoch nur das optische Erkennungsmerkmal. Die Funktionen dahinter unterscheiden sich in zahlreichen Punkten. Welche dieses sind, können Sie in den Beiträgen Handy für Senioren sowie Smartphone für Senioren nachlesen.

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