Physio-Hilfsmittel

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Physio-Hilfsmittel: Trainieren von Blutgefäßen, Körperhaltung und Balance

Schwere Beine, müder Rücken, Schwindel, nächtliche Wadenkrämpfe etc. Nicht jedes physiologische Unwohlsein erfordert gleich den Gang zum Therapeuten. Geeignete Hilfsmittel können die Physiotherapie auf Rezept durchaus ersetzen. Vor einer Anwendung sollte allerdings immer ein Gespräch mit dem Arzt, der Ärztin stehen. Viele Mediziner befürworten die Eigentherapie und geben gerne entsprechende Empfehlungen ab.

Sport hält fit © Konstantin Yuganov, stock.adobe.com
Sport hält bis ins hohe Alter fit © Konstantin Yuganov, stock.adobe.com


Die Faustregel
: Jeden Tag 10 Minuten trainieren bringt bereits ein Plus an Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Ab 30 Minuten bleiben auch Senioren fit von Kopf bis Fuß. Wandern und Fahrradfahren sind perfekt. Wer lieber drinnen aktiv ist, wählt vielleicht Yoga oder (Aqua-)Gymnastik. Nicht mehr ganz so sportliche Ältere tun ihrem Körper mit einem Spaziergang oder leichter Sitzgymnastik etwas Gutes. Die im Folgenden vorgestellten Physio-Hilfsmittel wurden entwickelt, um wirkungsvoll zur Prävention und Therapie beizutragen.

Venentraining

Durchblutungsstörungen in Beinen und Füßen können gefährlich werden und müssen auf jeden Fall ärztlich behandelt werden. Im Frühstadium verursachen die Engstellen jedoch noch keine Beschwerden und der Blutfluss kann durch gymnastische Übungen effektiv verbessert werden. Auch sogenannte Venentrainer eignen sich gut zur Therapie und Vorbeugung. Je nach Vorliebe kommen für das Training der Venen folgende Modelle infrage:

  • Venenwippe: Geeignet für das (präventive) Venentraining im Sitzen. Die Füße stehen bequem auf einer Plattform und wippen auf einer rechtwinkligen Kante vor und zurück. Dies aktiviert die Wadenmuskulatur, presst die Venen zusammen und fördert so die Blutzirkulation. 25-30 Euro.
  • Sitzstepper: Der Sitz-Steptrainer ist perfekt für das Training „nebenbei“. Er steht vor den Stuhl oder Sessel und erinnert an zwei Kfz-Pedale. Nur: Wird ein Pedal getreten, bewegt sich das andere automatisch nach oben. Die Muskulatur der Unter- und Oberschenkel wird gekräftigt und die Durchblutung gefördert. Auch Schwellungen in den Füßen kann so vorgebeugt werden. Ca. 45 Euro.
Tipp: Für die Reise empfehlenswert ist die Light-Version mit zwei aufblasbaren Luftkammern. Durch das Treten wird die Luft abwechselnd von einer Kammer in die andere gedrückt. Passt nach Gebrauch in jeden Koffer. Ca. 15 Euro.
  • Pedaltrainer: Fahrradfahren auf dem Sofa? Mit einem Pedaltrainer kein Problem. Dieser Beintrainer dient zwar vorrangig dem Training der Muskeln um die Gelenke, aktiviert jedoch auch den Blutfluss und stärkt damit die Venenfunktion. Angeboten auch unter dem Namen Standfahrrad, teilweise zusammenklappbar und damit gut zu verstauen, teilweise mit eingebautem Computer zur individuellen Anpassung. Große Komfort- und Qualitätsunterschiede. Ab ca. 30 Euro.
Pedaltrainer © guru3d, stock.adobe.com
Ein Pedaltrainer kann auch zum Trainieren der Arme genutzt werden © guru3d, stock.adobe.com
  • Venentrainer mit Kompressionsmassage: Sie werden als Venen-Trainer oder Venenwalker angeboten – luftgefüllte Beinlinge, die Ober- und Unterschenkel durch ein An- und Abschwellen der Luftpolster massieren. Die Manschetten werden wie beinlange Strümpfe übergezogen und per Pumpe auf die gewünschte Festigkeit gebracht. Ein Medizinprodukt, das wie die bekannten Kompressionsstrümpfe Druck auf das venöse Gefäßsystem ausübt und damit die Fließgeschwindigkeit des Blutes fördert. Schwere Beine können entlastet und einer Thrombose vorgebeugt werden. Je nach Ausstattung 200-300 Euro.
Venentrainer © Dimid, stock.adobe.com
Entwickelt wurde die pneumatische Kompression als Therapiemethode für bewegungseingeschränkte Personen © Dimid, stock.adobe.com

Bewährt hat sich die Luftdrucktechnologie auch bei der Massage des ganzen Körpers.

Tipp: Treppen sind Venentrainer zum Nulltarif. Senioren, die körperlich dazu in der Lage sind, sollten nie den Aufzug nehmen. Treppenlaufen trainiert zudem den Kreislauf und stärkt Herz und Muskeln.
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Balancetraining

Senior*innen wissen: Das Gleichgewicht zu trainieren ist die beste Sturzprophylaxe. Auf einem Bein stehend die Zähne zu putzen, ist daher für viele bereits ein tägliches Ritual. Auch das „Seiltanzen“ auf einer Kordel, die auf dem Boden liegt, oder körperliche Bewegungen mit geschlossenen Augen sind bewährte Methoden, die Balance zu trainieren. Beliebte Hilfsmittel zur Festigung des Stehvermögens sind die luftgefüllten Ballkissen. Ca. 30-50 Euro.

Soll der Gleichgewichtssinn stärker herausgefordert werden, empfehlen sich Bosu® Bälle. BoSU steht für Both Sides Utilized und verweist damit auf die beidseitige Nutzbarkeit der mit Granulat gefüllten, halbkugelförmigen Trainingsgeräte. Doch Achtung: Der Stand ist recht instabil, das Gleichgewicht zu halten eine eher sportliche Aktion. Ab ca. 100 Euro.

Perfektes Balancetraining mit dem Bosu-Ball ©  Halfpoint, stock.adobe.com
Perfektes Balancetraining mit dem Bosu-Ball © Halfpoint, stock.adobe.com
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Haltungstraining

Haltungstrainer, auch Geradehalter oder Haltungskorrektor bezeichnet, machen derzeit Furore. Es handelt sich zumeist um elastische Gurte, die ähnlich wie ein Rucksack umgeschnallt werden und dank straffem Sitz die Schultern nach hinten ziehen. Damit, so das Versprechen, werde der Körper aufrecht gehalten und ein runder Rücken vermieden. Hauptzielgruppe sind Menschen, die viel am Schreibtisch sitzen und aufgrund einer nachlässigen Sitzhaltung an Nackenverspannungen oder Rückenschmerzen leiden.

Zahlreiche Personen schwören auf ihren Haltungsgurt. Sie berichten, dass er ihre Selbstwahrnehmung verbessere und immer wieder an die richtige Haltung erinnere. Vor einem ständigen Tragen warnen Fachleute allerdings, weil sich der Körper an die Stütze gewöhnen und die Muskelbildung vernachlässigen könne. Auch bei chronischen Rückenbeschwerden sollte besser ein Physiotherapeut zu Rate gezogen werden. Bei leichten Haltungsproblemen sind die Hilfsmittel jedoch einen Versuch wert.

Ein Rückenstabilisator richtet die Wirbelsäule auf © Monstar Studio, stock.adobe.com
Ein Rückenstabilisator richtet die Wirbelsäule auf © Monstar Studio, stock.adobe.com

Eine bessere Wirksamkeit als den sparsamen Gurten für etwa 20 Euro wird Rückenbandagen zugebilligt. Die auch Rückenstütze oder Rückenstabilisator genannten Hilfsmittel richten zugleich die Wirbelsäule und den Brustkorb auf und entlasten damit den Rücken effektiver. Eine Wohltat z.B. bei Bandscheibenproblemen oder einem Hexenschuss. Geeignet auch zur Prävention. Um 30-50 Euro. Soll nur der untere Rücken gestützt werden, reicht ein Rückenstützgürtel aus, eine straffe Bandage, die um die Lendenwirbelsäule gelegt und vorne per Klettbänder geschlossen wird. Daher auch der Name Lendenwirbelbandage. Ca. 25-40 Euro.

Tipp: Ein elektronischer Haltungstrainer ist die Bequem-Variante gegen Rückenprobleme. Er wird an der Kleidung fixiert, vibriert bei zu langem Sitzen in derselben Position und animiert dazu, diese zu wechseln.

Ein rückengerechtes Sitzkissen trägt ebenfalls dazu bei, die richtige Körperhaltung einzunehmen.

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