Mehrgenerationenhaus

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Der Begriff „Mehrgenerationenhaus“ sorgt mitunter für Verwirrung. Zum einen bezeichnet man damit eine Begegnungsstätte, in der sich Jung und Alt zu gemeinsamen Aktivitäten und Veranstaltungen treffen. Üblicherweise werden diese von der kommunalen Verwaltung oder von Wohlfahrtsverbänden organisiert und finanziert. Unter einem Mehrgenerationenhaus versteht man aber auch eine alternative Wohnform, in der mehrere Generationen unter einem Dach leben und sich gegenseitig im Alltag unterstützen. Genau darum geht es in diesem Artikel.

Mehrgenerationenhaus © Syda Productions, fotolia.com
Mehrgenerationenhaus © Syda Productions, fotolia.com

Mehrgenerationenhäuser gibt es erst seit wenigen Jahren. Dementsprechend modern sind sie meist ausgestattet. Träger sind entweder die Kommunen, Kirchengemeinden, Sozialverbände oder auch private Initiativen. Diese Art des generationenübergreifenden Wohnens steht bei Alt und Jung hoch im Kurs. Viele SeniorInnen möchten nicht nur mit Gleichaltrigen in einer kleinen Gruppe zusammenleben. Vor allem Menschen in der Vorruhestandsphase – dies betrifft die Generation der 50- bis 60-Jährigen – möchte ihren Eintritt in die neue Lebensphase bewusster gestalten. Die eigenen Kinder haben meist schon das Haus verlassen. Das Mehrgenerationenhaus bietet ihnen die Möglichkeit, den Kontakt zu jüngeren Menschen aufrechtzuhalten und ihnen – falls gewünscht – mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Umgekehrt steigt auch bei jüngeren Menschen das Interesse, mit anderen Generationen in einem gemeinschaftlichen Verband zu leben. Gerade Alleinerziehende, deren Familienangehörige weit weg wohnen, wünschen sich eine Art Großeltern-Ersatz für ihre Kinder. Im Gegenzug nehmen sie den SeniorInnen gern vieles ab, was diese nicht mehr so gut erledigen können. Und auch, wenn die älteren Menschen pflegebedürftig werden sollten, lässt sich die Betreuung in einem Mehrgenerationenhaus besser organisieren als dies in einer Familie möglich ist. In vielen Fällen bleibt so dem Pflegebedürftigen ein Heimaufenthalt erspart. Selbst die Inanspruchnahme der ambulanten Pflege kann oft hinausgezögert werden.

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Geben und Nehmen

So wie alle gemeinschaftlichen Wohnformen, birgt auch das Mehrgenerationenhaus durch räumliche Nähe und unterschiedliche Bedürfnisse Konfliktpotenzial in sich. Doch mit etwas gutem Willen von allen Seiten lässt sich dieses schon im Vorfeld erkennen und rechtzeitig entschärfen. Generationenübergreifendes Wohnen bietet die einzigartige Chance, den eingeschlafenen Dialog zwischen den Alt und Jung wieder in Gang zu bringen und Verständnis und Solidarität untereinander zu fördern.

In einem Mehrgenerationenhaus haben Sie eine eigene Wohnung, in die sie sich jederzeit zurückziehen können. Begegnungsräume und ein gemeinsamer Garten stehen Ihnen offen, um sich am gemeinschaftlichen Leben zu beteiligen. Wie oft Sie das tun, bleibt Ihnen überlassen. Ein permanenter Rückzug in die eigenen Gefilde ist allerdings nicht erwünscht. Wenn Sie sich für ein Mehrgenerationenhaus interessieren, sollten Sie bereit sein, die Philosophie der Mehrgenerationenhäuser mitzutragen: Jeder bringt sich mit seinen Talenten und Möglichkeiten ein so gut es geht. Dadurch entsteht ein ständiges Geben und Nehmen.

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