Welche altersgerechte Assistenzsysteme sind sinnvoll?

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Was AAL bedeutet, haben wir unter dem Punkt Mehr Mobilität durch altersgerechte Assistenzsysteme erläutert. Die Möglichkeiten, das eigene Zuhause mit so genannten „Alltagsunterstützenden Technologien“ (AAL) auszurüsten, sind enorm gestiegen und lassen kaum noch Wünsche offen. Und – was erfreulich ist – die Kosten für solche Systeme werden immer günstiger. Was davon sinnvoll ist und was nicht, hängt wiederum vom Einzelfall ab. Natürlich gibt es Technikfreaks, die so fasziniert sind von den smarten Helfern, dass sie ihr Haus mit allem vernetzen, was der Markt hergibt. Andere haben Berührungsängste und stehen mit der Technik auf Kriegsfuß. Diese unbegründeten Ängste können in der Regel bei entsprechender Beratung und Anleitung schnell abgebaut werden, wenn die Betroffenen sehen, wie einfach die Technik zu bedienen ist.

Smart Home © Artur Marciniec, fotolia.com
Smart Home © Artur Marciniec, fotolia.com

Bei der Überlegung, ob unterstützende Assistenzsysteme angeschafft werden sollen, gilt es, sich immer wieder klarzumachen: Smart Home soll dem Menschen dienen – nicht umgekehrt. Für Personen, die noch gut allein zurechtkommen, ist ein internes AAL-System völlig ausreichend. Es erinnert ihn zum Beispiel über Ton- oder Lichtsignale daran, dass er vergessen hat, ein Gerät auszuschalten. Auch eine Kamera, die den Eingangsbereich überwacht, wenn es an der Tür klingelt, ist eine smarte Lösung, die keineswegs als Spielerei abgetan werden kann.

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Benötigt der Bewohner mehr Hilfe, weil er vielleicht sturzgefährdet ist oder krankheitsbedingt schnell in Not gerät, lohnt sich ein externes AAL-System. In diesem Fall werden die Signale nach außen geleitet und die Personen alarmiert, die an das System angeschlossen sind. Das können Verwandte, Nachbarn oder auch die Rettungsleitstelle sein.

Vor der Anschaffung einer Smart-Home-Technologie sollten Sie sich also gründlich beraten lassen. Richtig eingesetzt, tragen AAL-Maßnahmen dazu bei, ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.

Tipp: Der VDK informiert in seinem interessanten Kurzfilm Intelligent leben über technische Hilfen im Alter. Er kann auf der folgenden Seite des VDK abgerufen werden. Dort gibt es auch noch weitere nützliche Hinweise zum Thema

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