Wie möchten Sie alt werden?

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Manche Menschen planen ihr Leben detailliert durch. Sie wissen, wie viele Kinder sie möchten, was sie beruflich erreichen wollen und wo sie leben möchten. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt ist damit meist Schluss. Persönliche Lebensgestaltung im Alter? Fehlanzeige.

glücklich im Alter © aletia2011, fotolia.com
glücklich im Alter © aletia2011, fotolia.com

Doch nie wurden wir so alt wie heute. Vielleicht müssen wir erst lernen, schon mit 50 an 80 zu denken. Es wäre jedenfalls schade, wenn wir unsere reifen Jahre dem Zufall überlassen würden. Denn es ist nicht egal, wie wir alt werden. Wer sein Leben nicht selber lebt, der wird gelebt. Das heißt: Wenn wir nicht selbst über unser Leben bestimmen, bestimmen andere über uns. Wollen wir das? Nein. Wir wollen aktiv und nicht passiv älter werden.

Die richtigen Weichen stellen

Natürlich lässt sich nicht alles im Voraus planen. Das Leben ist eine Wundertüte. Wenn das Schicksal zuschlägt, kann die ganze Lebensplanung über den Haufen geworfen werden. Doch es geht letztlich auch gar nicht darum, dass sich unsere Pläne bis ins Detail verwirklichen. Es geht darum, die Weichen für das Leben, also auch für die späteren Jahre, zu stellen. Nur wer das Ziel kennt, findet auch den Weg dorthin. Es ist, als ob Sie in ein Auto steigen, um eine weite Reise anzutreten. Sie kennen Ihr Ziel und Sie steuern es an. Unterwegs werden Sie auf Hindernisse treffen und viele Umwege machen müssen. Das ist nicht tragisch. Wichtig ist nur, dass Ihr Kurs stimmt.

Tipp: Denken Sie an Ihre Eltern oder an Bekannte. Wie haben diese Menschen im Alter gelebt? Möchten Sie im Alter genauso leben? Was sollte bei Ihnen anders sein? Schreiben Sie am besten alles auf, was Ihnen dazu einfällt. Die schriftliche Fixierung sorgt für klare Vorstellungen. Es muss ja außer Ihnen niemand lesen.
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Träume und Wünsche halten jung

Welche Träume haben Sie? Sagen Sie jetzt nicht: „Ich bin zu alt dafür.“ Man ist nie zu alt für seine Träume. Solange wir träumen, leben wir. Jetzt, im fortgeschrittenen Alter, haben Sie Zeit, das zu tun, was Sie früher nicht tun konnten, weil sie mit anderen Dingen beschäftigt waren.

Los Gehts © Coloures-pic, fotolia.com
Los Geht`s: Träume jetzt verwirlichen © Coloures-pic, fotolia.com

Es ist gar nicht so einfach, sich seine eigenen Träume bewusst zu machen. Viele von uns haben gelernt, die eigenen Träume zu ignorieren, bis wir sie im Laufe des Lebens schließlich völlig vergessen. Wir haben sie auf dem Altar der Kompromisse geopfert und unsere besonderen Begabungen vernachlässigt. Wir sind eine Kopie von Mama, Papa, Onkel Hans und Tante Erna geworden und in ihren Fußstapfen gewandelt. Manche waren zeitlebens bestrebt, eine Rolle zu spielen, die den eigenen oder fremden „vernünftigen“ Vorgaben entsprach. Von Zeit zu Zeit meldete sich tief in ihnen ein dünnes Stimmchen: „Da war doch noch was?“ – Aber was?

Wünsche sind keine Träume

Träume sind etwas anderes als Wünsche. Wünsche sind unverbindlicher. Es wäre schön, wenn sie in Erfüllung gingen, aber wenn nicht, können wir auch ganz gut damit leben. Ein Traum ist eine tiefe Sehnsucht, ein Drängen, das wir in uns spüren. Träume melden sich immer wieder zu Wort, oft über viele Jahre hinweg. So lange, bis wir ihnen endlich Gehör schenken. Ein Traum hängt häufig mit Ihren natürlichen Begabungen zusammen.
Jetzt ist es Zeit, herauszufinden, wovon Sie träumen:

Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie ungestört sind. Bewaffnen Sie sich mit Papier und Bleistift. Sorgen Sie für angenehme Atmosphäre, für ruhige Musik im Hintergrund oder aber auch für absolute Stille. Wenn Ihnen ein Platz in der freien Natur lieber ist, dann ist auch das in Ordnung. Schließen Sie die Augen. Lassen Sie Ihre Gedanken einfach kommen und wieder gehen. Nehmen Sie die Geräusche um sich herum wahr, ohne sie zu werten. Beobachten Sie Ihren Körper. Versuchen Sie, Verspannungen oder Schmerzen genau zu lokalisieren. Entspannen Sie sich, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf jeden einzelnen Körperteil lenken. Dann richten Sie Ihren Focus nach innen und beantworten Sie sich folgende Fragen:

  • Was möchten Sie noch alles erleben? Schreiben Sie alles auf, auch wenn es Ihnen noch so irrational vorkommen mag.
  • Gehen Sie gedanklich zurück in Ihre Kindheit. Was hat Sie damals besonders interessiert? Womit haben Sie sich immer wieder, vielleicht sogar besonders hartnäckig, beschäftigt? Was hat Sie fasziniert? Erzwingen Sie keine Erinnerungen. Sie werden automatisch kommen, je öfter Sie sich mit diesen Fragen beschäftigen. Sobald Sie die Antworten wissen, schreiben Sie sie auf.
  • Notieren Sie auch alle Talente, über die Sie verfügen. Die meisten Menschen sind mehrfach begabt. Einige Talente werden Sie kennen, andere müssen Sie vielleicht erst noch suchen. Häufig entdecken wir sie in den Tätigkeiten und Träumen, die uns als Kinder in den Bann zogen. Schreiben Sie Ihre tatsächlich vorhandenen Begabungen auf, nicht jene, die Sie gerne hätten.
Tipp: „If you can dream it, you can do it,” sagte Walt Disney. „Wenn Sie davon träumen, können Sie’s auch tun.” Wenn Sie nicht schon damit begonnen haben, ihre Träume zu leben, dann sollten Sie unverzüglich damit anfangen. Von Ihren Träumen hängt es nämlich auch ab, wo Sie Ihren Lebensabend verbringen wollen.
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