Bad barrierefrei

Teilen:

Bad und WC barrierefrei gestalten

Badezimmer und WC stehen meist zuerst im Mittelpunkt des Interesses, wenn es um Wohnraumanpassung geht. Nicht nur Sicherheitsaspekte spielen in diesen Räumen eine große Rolle. Es muss auch unbedingt genügend Platz vorhanden sein,

  • um Haltegriffe anzubringen
  • um sich mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl bewegen zu können
  • und um einer zweiten Person, die Hilfestellung leistet, genügend Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.
barrierefreies Bad © angelo gi, fotolia.com
barrierefreies Bad © angelo gi, fotolia.com

Doch Platz sucht man im Sanitärbereich zumeist vergeblich. Bis weit in die 80er Jahre hinein wurde dieser Teil der Wohnung meist mit lächerlichen Ausmaßen konzipiert. Lange, schmale Toilettenräume oder winzige Nasszellen, die mitunter nachträglich eingebaut wurden, sind keine Seltenheit. In neueren Häusern sind die Bäder inzwischen etwas großzügiger bemessen. Ein Badezimmer, das barrierefrei gestaltet werden soll, muss mindestens 1,80 x 2,20 Meter groß sein. Übrigens ist es auch erst ab dieser Größe möglich, staatliche Fördermittel für eine Umbaumaßnahme zu beantragen.

Ein Badumbau ist heutzutage keine allzu große Angelegenheit. Es gibt Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und alles aus einer Hand liefern. Allerdings sollten Sie sich vorher gründlich überlegen, welche Ansprüche Sie an Ihr neues Bad stellen. Duschen und Baden dienen nicht nur der Hygiene, sondern tragen auch zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Wer gerne badet, kennt das Problem: Mit zunehmendem Alter und aufgrund von Knie- oder Hüftproblemen wird es schwieriger, in die Wanne zu steigen und wieder herauszukommen. Spezielle Lifte, erleichtern mobilitätseingeschränkten Personen das Bad in den heimischen Fluten. Dabei sind Sie jedoch in der Regel auf die Hilfe einer zweiten Person angewiesen. Es gibt auch Wannen, die mit einer Tür versehen sind und so einen komfortablen Ein- und Ausstieg ermöglichen.

bis zu 30% sparen

Günstige Treppenlifte
Direkt vom Hersteller

  • Bundesweit
  • Top Preise
  • Einfache Bedienung
  • Sicher und zuverlässig

Barrierefreies Duschvergnügen

Manchmal kann es sinnvoll sein, auf die Wanne zu verzichten und stattdessen eine Dusche einzubauen. So gewinnen Sie mehr Platz im Badezimmer. Die Dusche sollte allerdings großzügig bemessen sein. Für barrierefreies Duschvergnügen sorgt eine bodenebene, schwellenlose Dusche, die mittlerweile in Neubauten schon zum Standard gehört. Damit auch RollstuhlfahrerInnen den Duschbereich selbstständig und gefahrlos nutzen können, dürfen Haltegriffe und eine Sitzvorrichtung nicht fehlen. Egal ob Wanne oder Dusche – rutschhemmende Matten verhindern böse Unfälle.

modernes barrierefreies Bad ©  Jörg Lantelme, fotolia.com
modernes barrierefreies Bad © Jörg Lantelme, fotolia.com

Das Waschbecken sollte unterfahrbar und auch im Sitzen bequem erreichbar sein. Das WC ist in barrierefreien Räumen niedriger als üblich. Das erleichtert gegebenenfalls das Übersetzen vom Rollstuhl auf die Toilette.

Im Sanitärbereich sind rutschhemmende, pflegeleichte Böden ein absolutes Muss. Alle Stolperfallen wie beispielsweise Badematten sollten umgehend entfernt werden. Spezielle Sanitärmöbel runden das barrierefreie Bad ab und schaffen Stauraum. Ein scheinbar nebensächliches Detail sollte nicht außer Acht gelassen werden: Die Türen zum Bad und WC dürfen zwar abschließbar sein, müssen aber auch von außen geöffnet werden können. Nur so ist im Notfall schnelle und unkomplizierte Hilfe möglich.

bis zu 30% sparen

Treppenlift direkt
vom Hersteller


Pflegekassenzuschuss von
bis zu 4.000 Euro möglich!

Bundesweit
Top Preise
Sicher und Zuverlässig

Artikel teilen: