Seniorengerechte Autos

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So hilft die Technik – Seniorengerechte Autos

Das Lenkrad dreht sich von allein. Das Auto beschleunigt, bremst und weicht anderen Autos geschickt aus – ganz ohne menschliches Zutun. Sieht so die Mobilität der Zukunft aus? Ja. Die Selbstfahrerautos werden kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Im Grunde gibt es sie bereits. Allerdings handelt es sich dabei um Testautos, die von allen großen Herstellern erprobt werden. Ab 2017 wird Volvo zum Beispiel 100 auserwählten Kunden gestatten, eine zuschaltbare Selbstfahrtechnik im Alltag zu erproben.

Oldtimer: Autos von Früher © Jürgen Fälchle, fotolia.com
Oldtimer: Schick aber oft unbequem © Jürgen Fälchle, fotolia.com

Assistenzsysteme

Wenn die Roboter-Autos erst einmal auf dem Markt sind, werden die Karten zum leidigen Thema Mobilität für viele SeniorInnen neu gemischt. Menschen bleiben bis ins hohe Alter mobil, ohne auf den öffentlichen Verkehr angewiesen zu sein. Trotz mangelnder Sehkraft und nachlassender Reaktionsgeschwindigkeit können sie bequem und sicher mit dem Auto fahren. Schon jetzt gibt es Assistenzsysteme, die die das Autofahren sehr erleichtern:

  • Spurhaltesysteme bringen das Auto zurück in die Mitte der Straße, falls Sie zu weit links oder rechts fahren
  • Enge Parklücken mögen für einige AutofahrerInnen eine Herausforderung sein; für die meisten bedeuten sie Stress. Einparkassistenten bleiben cool und stellen Ihren Wagen vollautomatisch dort ab, wo Sie es wünschen
  • Eine Rückfahrkamera ist kein Luxus und gehört bei manchen Fahrzeugtypen schon zur Standardausrüstung. Sie werden dieses Hilfsmittel schnell zu schätzen wissen, denn mithilfe der Kamera sehen Sie, was sich hinter Ihrem Auto tut. Die Rückfahrkamera ergänzt die Spiegel und erspart Ihnen viele Verrenkungen.
  • Hindernisse, Fußgänger und Radfahrer sind nachts erst spät zu erkennen. Moderne Nachtsichtsysteme warnen den Fahrer rechtzeitig, so dass er darauf reagieren kann. Trotzdem sollten Nachtfahrten für Senioren die absolute Ausnahme bleiben. Denn mit zunehmendem Alter fällt es dem Auge schwer, sich an die Dunkelheit anzupassen. Die Sehkraft wird so noch mehr strapaziert. Fahrer oder Fahrerin ermüden schnell und das Unfallrisiko steigt rasant an.
  • Hinter dem Begriff Adaptive Cruise Control, kurz ACC, verbirgt sich ein Abstandsregeltempomat. Dieser hilfreiche Assistent ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Fahrerin häufig auf längeren Strecken unterwegs ist. Dann lässt die Konzentration bekanntermaßen nach. Der ACC erkennt vorausfahrende Fahrzeuge, ermittelt blitzschnell deren Geschwindigkeit und reagiert darauf entweder mit Abbremsen oder mit Beschleunigung, so dass der von der Fahrerin festgelegte Abstand exakt eingehalten wird.
  • Welcher Autofahrer hätte nicht schon vergessen das Fernlicht wieder auszuschalten, wenn ihm Fahrzeuge entgegenkommen? Das kann gefährlich werden, denn nicht wenige Unfälle passieren, weil der Fahrer geblendet wurde. Ein adaptiver Fernlicht Assistent reguliert das Auf- und Abblenden des Fernlichts automatisch.
  • Zu den intelligenten Lichtsystemen zählt auch das adaptive Kurvenlicht. Beim Einfahren in eine Kurve verändern die Scheinwerfer ihre Leuchtrichtung, so dass die Kurve besser ausgeleuchtet wird.
  • Den Nutzen von Navigationsgeräten stellt wohl kein Autofahrer mehr ernsthaft in Frage. Vorbei sind die Zeiten, in denen man mit dem Stadtplan oder der Landkarte auf dem Lenkrad durch unbekanntes Gelände fuhr oder sich von leseunkundigen Beifahrern in die falsche Richtung lotsen ließ. Heute können sich AutofahrerInnen ganz auf das Fahren konzentrieren, während das Navi sie sicher zum Ziel dirigiert. Meistens jedenfalls. Auch diese Geräte gehören häufig schon zur Standardausführung eines Pkw. Nicht alle sind jedoch übersichtlich und einfach zu bedienen. Und auch das teuerste Gerät ist nicht unbedingt das Beste.

    Seniorenfreundliche Navigationsmodelle zeichnen sich durch ein großes Display, guten Kontrast und verständlicher Sprachausgabe aus. Vergewissern Sie sich, dass das Kartenmaterial auf dem aktuellen Stand ist. Ein gutes Gerät erkennt Staubildungen rechtzeitig und sollte deshalb über die Informationsverarbeitung TMCpro verfügen. Ältere Autofahrer sind besonders dankbar für präzise Angaben. Ein Gerät mit Fahrspurassistent zeigt Ihnen frühzeitig die richtige Spur an. Hilfreich ist auch die „Text to speech“-Funktion. Sie fordert Fahrer und Fahrerin nicht nur auf: „In 100 Metern rechts abbiegen“, was häufig zu Unsicherheiten führt, sondern nennt auch gleich den Namen der Straße, in die abgebogen werden soll.

Selbstfahrendes Auto: Noch Zukunftsmusik © Syda Productions, fotolia.com
Selbstfahrendes Auto: Noch Zukunftsmusik © Syda Productions, fotolia.com
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Noch mehr Komfort im Auto für Senioren

Ein Drittel der Autokunden ist älter als 60 Jahre. Doch mit dem Auto ist es wie dem Fahrrad: Das Senioren-Modell gibt es so nicht. Was Sie tun können, ist, neben einer sinnvollen und hilfreichen technischen Ausstattung auf bestimmte Merkmale zu achten, damit das Autofahren für Sie bequemer und sicherer wird. Übrigens: Nicht nur teure Autos bieten viel Komfort.

  • Ein Automatikgetriebe nimmt Ihnen das Schalten ab. Viele AutofahrerInnen halten das für überflüssig, da Kuppeln und Schalten nicht viel Nachdenken erfordert. Trotzdem ist das Unterbewusstsein neben all den anderen Aufgaben auch mit dieser Arbeit beschäftigt. Haben sich die FahrerInnen erst einmal an die Automatik gewöhnt – und das geht schnell – wundern sie sich, dass Autofahren so entspannt sein kann und auch noch Spaß macht.
  • Übersichtlichkeit: Das Auto sollte Ihnen einen guten Rundumblick ermöglichen. Der aber geht aufgrund aerodynamischer Vorgaben oft verloren. Vor dem Kauf eines Autos sollten Sie deshalb auch diesen Aspekt im Auge behalten und verschiedene Fahrzeuge testen. Auch die Armaturen sollten überschaubar angeordnet sein.
  • Breite Türen oder Schiebetüren erleichtern das Ein- und Aussteigen.
  • Sitze: Achten Sie auf eine hohe Sitzposition. Das sorgt für einen guten Überblick. Elektrisch verstellbare Sitze lassen sich perfekt an den Fahrer anpassen. Schwenkbare Sitze erleichtern mobilitätseingeschränkten Personen das Ein- und Aussteigen.
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