Demografischer Wandel und öffentliche Verkehrsmittel

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Demografischer Wandel und öffentliche Verkehrsmittel

Dass der demografische Wandel die gesamte Gesellschaft verändert, hat sich inzwischen herumgesprochen. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass die veränderte Altersstruktur auch weitreichende Folgen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat. Langfristig ist Umdenken gefragt – sowohl bei Nutzern als auch bei Betreibern des ÖPNV.

Die Gesamtbevölkerung in Deutschland schrumpft. Gleichzeitig steigt die Zahl der über 80-Jährigen weiter an. Bis zum Jahr 2030 soll ihre Zahl um mehr als 60 Prozent steigen. Doch es gibt noch einen weiteren Trend und der ist nicht minder bedenklich: Die ländlichen Gebiete werden neuesten Berechnungen zufolge mehr als ein Fünftel ihrer BewohnerInnen verlieren. Zurück bleiben überwiegend ältere Menschen. Hier stehen Politik und Wirtschaft vor der Aufgabe, intelligente Mobilitätsangebote zu schaffen, die auf die veränderte Situation zugeschnitten sind.

Bus fahren © dglimages, fotolia.com
Öffentliche Verkehrsmittel werden zunehmend von älteren Menschen genutzt © dglimages, fotolia.com

Das Demografie-Portal des Bundes und der Länder hat eine interaktive Karte zu den regionalen Herausforderungen unter folgendem Link zur Verfügung gestellt. Sie liefert interessante und erhellende Einsichten darüber, vor welchen Veränderungen und Aufgaben Ihre Heimatregion steht.

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Alternative Konzepte

Längst wissen die Verkehrsverbünde, was auf sie zukommen wird. Derzeit nutzen in Deutschland etwa zehn Milliarden Fahrgäste jährlich öffentliche Verkehrsmittel. In vielen Regionen sind es vor allem Schülerinnen und Schüler, die sich mit Bus & Bahn zur Schule und wieder nach Hause bringen lassen. Bislang war diese Personengruppe für die Verkehrsbetriebe ein wichtiges Standbein. Doch im Zuge einer älter werdenden Gesellschaft bricht diese Einnahmequelle mehr und mehr weg. Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs sind gefordert, alternative Konzepte zu entwickeln und die Zielgruppe der SeniorInnen stärker ins Visier zu nehmen.

Vieles wird und muss sich in den kommenden Jahren ändern. Daran führt kein Weg vorbei. So manche erfreuliche Entwicklung deutet sich in Modellversuchen schon an, z.B. im Kreis Nordfriesland und in der Region Südharz-Kyffhäuser. Dort gibt es neben dem klassischen Öffentlichen Personenverkehr auch Rufbusse, die eine Haltestelle nur bei Bedarf anfahren. Außerdem sorgen Bürgerläden und mobile Dienstleister dafür, dass die Grundversorgung im ländlichen Raum gewährleistet ist.

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