Mobilitätsbarrieren

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Mobilitätsbarrieren im Verkehr und Altag

Wenn ältere Menschen immer seltener das Haus verlassen, sind häufig Mobilitätsbarrieren daran schuld. Diese können in körperlichen oder auch psychischen Beeinträchtigungen liegen. Sie können aber auch in der Persönlichkeit des Menschen oder in der Umwelt ihre Ursache haben.

Bus einsteigen für Rollstuhlfahrer © Monkey Business, fotolia.com
Bus einsteigen für Rollstuhlfahrer: Auf Hilfe angewiesen © Monkey Business, fotolia.com

Körperlich bedingte Mobilitätsbarrieren sind zum Beispiel:

  • Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates
  • Herzschwäche
  • Beeinträchtigungen der Sinnesleistungen
  • Nachlassendes Reaktionsvermögen
  • Psychische Faktoren

Faktoren, die mit der Persönlichkeit des Menschen zusammenhängen und Mobilitätsbarrieren verursachen, sind unter anderem:

  • Angst und Unsicherheit, (z.B. vor Kriminalität)
  • Sozialer Hintergrund (z.B. zu wenig Geld, um hohe Kosten für das Auto oder für Fahrkarten zu bezahlen)
  • Gewohnheiten (z.B. mangelnde Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln, weil immer nur das eigene Auto benutzt wurde)

Zu den umweltbedingten Mobilitätsbarrieren im Verkehr gehören beispielsweise:

  • Technische Geräte, z.B. Fahrkartenautomaten
  • Zu hohe Einstiegskanten, schmale Türen
  • Unübersichtliche Fahrpläne
  • Schwer verständliches Tarifsystem
  • Zu hohe Verkehrsdichte, aggressives Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer
  • Zu wenig Parkplätze
  • Kurze Ampelschaltungen (z.B. zu kurze Grünphasen für Fußgänger)

Viele ältere Menschen entwickeln Vermeidungsstrategien, um auf die wachsenden Herausforderungen des Alltags zu reagieren. Sie reduzieren ihre Verkehrsteilnahme auf ein Minimum und verlassen immer seltener das Haus. Doch das führt zur Vereinsamung.

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