Gute Atemluft

Teilen:

Gute Atemluft: Wellness für die Atemwege – durch Luftbefeuchtung und Luftreinigung

Mediziner empfehlen eine ständige Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Heizungsluft hat aber oft nicht mehr als die Hälfte. Selbst regelmäßiges Lüften bringt selten den gewünschten Effekt, weil die Luft bei niedrigen Temperaturen ohnehin sehr trocken ist. Zudem kann von Verkehr, Industrie und Landwirtschaft verursachter Schmutz ungehindert eindringen. Die Folgen sind häufig Atemwegserkrankungen und Allergien. Luftbefeuchter, Luftreiniger und Luftwäscher sorgen für gute Atemluft. Wir erklären Ihnen, wie. Helfer bei akuten Beschwerden, die sogenannten Inhalatoren und Vernebler, stellen wir Ihnen im Ratgeber Vorsorge und Therapie vor.

Trockene Zimmerluft als Gesundheitsrisiko
Trockene Zimmerluft als Gesundheitsrisiko

Luftbefeuchter tragen zu mehr Wohlbefinden bei

Ist die Luftfeuchte im Raum zu niedrig, kann dies die Gesundheit ernsthaft bedrohen. Die möglichen Folgen reichen von müden Augen über trockene Haut und Kopfschmerzen bis hin zu Schlafstörungen und Atembeschwerden. Immer erhöht ist die Infektgefahr, weil Viren und Bakterien auf trockenen Schleimhäuten eine ideale Brutstätte finden.

Luftbefeuchter © vladdeep, stock.adobe.com
Luftbefeuchter © vladdeep, stock.adobe.com

Mit einem geeigneten Raumluftbefeuchter können diese Beschwerden vermieden werden. Grundsätzlich werden folgende Typen unterschieden:

Luftbefeuchter: Deese Arten werden unterschieden
Luftbefeuchter: Diese Arten werden unterschieden
  • Zerstäuber: Ein Ultraschall-Luftbefeuchter zerstäubt das eingefüllte Wasser. Durch Ultraschall wird es zunächst in Bewegung gesetzt, dann durch ein äußerst feines Sieb geschleudert und dabei in mikroskopisch kleine Teilchen aufgespalten. Positiv sind die Effektivität und der niedrige Energieverbrauch. Um den schnelle Weitertransport von Keimen zu verhindern, muss der Ultraschall-Befeuchter jedoch penibel gereinigt werden.
Tipp: Mit einigen Tropfen Aromaöl befeuchten Zerstäuber die Luft nicht nur, sondern schaffen zugleich eine Wohlfühlatmosphäre. Noch mehr Wellness bieten Aroma-Diffuser, denn sie vereinen das Dufterlebnis mit der Lichttherapie.
  • Verdampfer: Bei einem Verdampfer-Luftbefeuchter erhitzt ein Heizelement das eingefüllte Wasser; es wird als Wasserdampf an die Raumluft abgegeben. Im Prinzip erreichen Sie dasselbe mit einem nassen Handtuch auf dem Heizkörper. Ein Verdampfer tötet durch das Erhitzen allerdings einen Großteil der Keime ab. Nachteil: Gelöster Kalk setzt sich auf den Möbeln ab.
Tipp: Um der Kalkbildung vorzubeugen, am besten immer entkalktes Wasser verwenden. Hierfür gibt es im Drogerie- oder Supermarkt spezielle Wasserfilter. Ein regelmäßiges Entkalken des Wassertanks sollte bei allen Luftbefeuchtern selbstverständlich sein.
  • Verdunster: Immer, wenn die Umgebung von Wasser trockner ist als das Wasser selbst, verdunstet es. Ein Verdunster-Luftbefeuchter beschleunigt diesen Vorgang lediglich, indem er das Wasser durch eine Drehbewegung beständig in die Luft transportiert. Blieben wir beim nassen Handtuch, würde es jemand in der Luft herumschleudern.

Für die ersten beiden Varianten spricht die schnellere und intensivere Befeuchtung der Luft, dagegen das Risiko der Überfeuchtung und Schimmelbildung. Bei den Verdunstern ist es genau umgekehrt: Da die Luft nur sehr dezent mit Wasser angereichert wird, ist Überfeuchtung praktisch unmöglich. Dafür ist der Prozess aber auch überaus langsam. Zu schwach sind Verdunster-Luftbefeuchter beispielsweise in Altbauten mit hohen Decken oder bei extrem trockener Heizungsluft. Da sie die Räume sehr moderat und gleichmäßig befeuchten, eignen sie sich jedoch bestens für die Dauernutzung.

Tipp: Die Luftfeuchtigkeit im Raum lesen Sie auf einem Hygrometer ab. Zur leichteren Orientierung ist häufig der ideale Bereich markiert.

Alle Luftbefeuchter haben sehr gute Werte beim Stromverbrauch. Dennoch sollte vor dem Kauf immer auch ein Blick auf die Wattzahl geworfen werden. Eine Richtlinie: Bei 10 W muss in der Woche mit Stromkosten von etwa 15 Cent gerechnet werden. Zur Geräuschentwicklung sei auf die Werte im nächsten Abschnitt verwiesen. Je nach Größe und Ausstattung kosten Markenprodukte ca. 40 bis 80 Euro.

Wichtig: Die Keimbildung ist bei Luftbefeuchtern immer ein Thema. Reinigen Sie deshalb das Gerät nach jeder Nutzung und lassen sie es vollständig trocknen. Achten Sie beim Kauf auf eine große Tanköffnung, damit Sie leicht in die Ecken kommen. Manche Geräte haben eine eingebaute Wasserreinigung, die die Keimentwicklung eindämmt.
bis zu 30% sparen

Wellness-Artikel
Attraktive Angebote

  • Top Preise
  • Starke Marken
  • Schnelle Lieferung
  • 30 Tage Rückgaberecht

Luftreiniger und Luftwäscher entfernen Mief und Schmutz

Nur saubere Raumluft lässt uns wirklich durchatmen. Luftreiniger und Luftwäscher erfüllen die gleiche Aufgabe: Sie reinigen unsere Atemluft durch das Entfernen von Staub, Mikroben und unangenehmen Gerüchen. Dafür saugen sie die Raumluft an und geben sie nach der Säuberung wieder ab. Der entscheidende Unterschied dabei:

Luftreiniger © escapejaja, stock.adobe.com
Luftreiniger © escapejaja, stock.adobe.com
  • Luftreiniger arbeiten mit Filtern. Staub, Feinstaub, Bakterien, Viren und Gerüche werden aus der Atemluft herausgefiltert. Kleinstpartikel und Mikroben halten HEPA-Filter besonders gut zurück, schlechter Luft wirken Aktivkohle-Filter oder ein Ozongenerator entgegen.
  • Luftwäscher arbeiten mit Wasser. Allergene/Pollen, Tierhaare, Staub und Kleinstorganismen werden aus der Luft gewaschen und selbst Küchen-, Tier- und Zigaretten-„Düfte“ eliminiert. Die abgegebene Feuchtigkeit sorgt zudem – ähnlich wie ein Luftbefeuchter – für ein angenehmes Raumklima.

Wer sollte sich für welches Gerät entscheiden?

Luftreiniger Luftwäscher
Menschen, die bei trockener Luft zu Reizhusten neigen Die Luftwäsche befeuchtet auch den Raum. Ein Filter ist unnötig.
Liebhaber von Zimmerpflanzen Die befeuchtete Luft tut auch den Pflanzen gut.
Allergiker, insbes. gegen Pollen, Staub, Tierhaare Mit HEPA-Filter oder Fotokatalysator Oft reicht die Luftwäsche mit Wasser aus. Mit einem zusätzlichen Filter kann die Wirkung intensiviert werden.
Geruchsempfindliche Personen Mit Aktivkohle-Filter, Kohlefaser-Filter oder Ionisator (letztere erzeugen allerdings Ozon)

Fazit: In den trockenen Wintermonaten ist ein Luftwäscher ideal. In den ohnehin feuchteren Sommermonaten ist eine zusätzliche Befeuchtung unnötig und ein Luftreiniger die bessere Wahl.

Spartipp: Sie möchten Luftbefeuchter oder Luftreiniger kaufen?

Dann empfehlen wir die Preise der folgenden Online Shops zu vergleichen:

Und darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten:

  • Erfüllt das Gerät meine Bedürfnisse? Bei Luftreiniger kommt es insbesondere auf den Filter an.
  • Passt das Gerät zur Raumgröße? Die Hersteller geben die Eignung in der Regel an.
  • Ist das Gerät nicht zu laut? In den Produktblättern ist immer die höchste Stufe angegeben; fragen Sie nach der niedrigsten. Im Schlafzimmer sollten es max. 25 dB, im Wohnzimmer max. 30 dB sein.
  • Ist der Stromverbrauch nicht zu hoch? Für einen Raum von max. 40 m² sollte er bei einem Luftreiniger nicht höher als 35 Watt auf der höchsten Stufe sein. Luftwäscher arbeiten so sparsam (ca. 8 Watt bei gleicher Raumgröße), dass die Stromkosten nicht ins Gewicht fallen.
  • Hat das Gerät einen Timer und/oder eine Abschaltautomatik? Jede Unterbrechung spart Geld.
  • Ist der Luftwäscher leicht zu reinigen? Nicht alle Geräte haben eine Selbstreinigungsfunktion.
  • Ist der Luftwäscher mit Duftölen kompatibel? Manche Geräte können zur Aromatherapie genutzt werden.

Luftreiniger und Luftwäscher sind kein billiges Vergnügen. Für die gesunde Raumluft muss mit Anschaffungskosten von 100 Euro bis ca. 400 Euro (einfaches Gerät bzw. Komfortprodukt) gerechnet werden. Wie immer lohnt es sich auch hier, auf Sonderangebote zu achten.

bis zu 30% sparen

Wellness-Artikel
Attraktive Preise

Attraktive Preise
Schnelle Lieferung
30 Tage Rückgaberecht

Artikel teilen: