Zusatzantriebe und Schiebehilfen für Rollstühle

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Ein Elektroantrieb verleiht Ihrem Rollstuhl Flügel

Der Rollstuhl ist eine wertvolle Erfindung um auch mit körperlichen Beeinträchtigungen mobil zu sein. Er sorgt für Unabhängigkeit und ist Ausdruck eines selbstbestimmten Lebens. Die Betroffenen gewinnen durch ihn Lebensfreude trotz eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder mangelnder Kraft.

Doch die Fahrt mit dem Rollstuhl birgt auch Nachteile: Lange Strecken oder gar Steigungen können mit ihm zur Qual werden. Außerdem scheinen unbefestigte Wege oder lockerer Boden im Freien sowie dicke Teppichkanten in der Wohnung zu unüberwindbaren Hindernissen zu werden.

Elektrorollstühlen bereitet dies weniger Probleme. Doch diese sind schwer und unhandlich. Daher sehen wir uns nun einmal die Elektroantriebe für Rollstühle an. Sie vereinen die Vorteile beider Varianten, ohne deren Nachteile zu haben.

Wenn die Kraft beim Schieben nicht mehr reicht kann eine elektr. Schiebehilfe helfen © auremar, stock.adobe.com
Wenn die Kraft beim Schieben nicht mehr reicht kann eine elektr. Schiebehilfe helfen © auremar, stock.adobe.com

Rollstuhl unter Strom

Mit dem Einzug der Elektromobilität in unseren Alltag entwickelten sich in den vergangenen Jahren auch Antriebe für den manuellen Rollstuhl, die neue Perspektiven bieten.

Das Fahren mit einem konventionellen Rollstuhl bietet positive Aspekte, die Sie nicht vernachlässigen sollten: Im Gegensatz zum Elektrorollstuhl bleiben Sie damit in Bewegung. Er hat gesundheitsfördernde und therapeutische Vorteile um z. B. dem Muskelschwund entgegenzuwirken. Mit der regelmäßigen Bewegung in Ihrem manuellen Rollstuhl bleiben Sie körperlich aktiv und sportlich fit. Doch häufig gehen damit auch erhebliche körperliche Anstrengungen und Kraftaufwand einher. Vor allem, wenn die benötigte Kraft schwindet, sei es alters- oder krankheitsbedingt, kann der manuelle Rollstuhl eine Herausforderung darstellen.

Durch einen Elektroantrieb wird jeder konventionelle Rollstuhl zu einem perfekten Begleiter durch den Alltag. Sie bleiben in Bewegung, wenn Sie es wünschen und dennoch wird die Spazierfahrt durch den Park oder die Shoppingtour in der Stadt zum Kinderspiel. Sie erweitern Ihren Aktionsradius und Sie er-fahren ein neues Maß an Mobilität.

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Welche Arten von Antrieben gibt es?

Fortbewegungsmittel, die an unseren dynamischen Lebensstil angepasst sind, liegen im Trend. Und auf dieses Bedürfnis sind auch die Rollstuhl-Antriebe zugeschnitten. Sie sind leicht, lassen sich ohne Werkzeug an den Rollstuhl andocken und können problemlos im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden.

Die Antriebsarten richten sich am Bedarf des Nutzers aus und dienen der Antriebs- oder Bremsunterstützung für Rollstuhlnutzer und/oder deren Begleitperson.

Zum einen gibt es Rollstuhlzuggeräte wie auch elektrische Schiebehilfen, die sich vor, hinter oder unter dem Rollstuhl ankuppeln lassen und von dort ihre Arbeit durch ein Antriebsrad ziehend oder schiebend verrichten. Zum anderen haben sich heute Radnabenantriebe auf dem Markt etabliert. Wie bei E-Bikes sind deren Motoren in den Radnaben verbaut und wirken direkt auf die Räder. Diese unterstützen und verstärken die Kraft des Rollstuhlnutzers.

Unterscheidungsmerkmale bei den Radnabenantrieben sind:

  • Geräte mit Aktivantrieb haben einen Sensor am Greifreifen und liefern die passende Dosierung, um den Fahrer zu unterstützen.
  • Der Greifreifenantrieb dagegen beschleunigt, sobald der Fahrer zu rollen beginnt. Diese Antriebsart unterstützt den Fahrer wirkungsvoll bei der Anschub-Bewegung.

Zahlreiche Geräte sind heute mit einer effizienten Energierückgewinnung ausgestattet: Beim Bremsvorgang speisen sie Energie in den Akku zurück. Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihre Reichweite und damit Mobilität um bis zu 10 Prozent erhöhen.

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Elektrische Brems- und Schiebehilfen

Diese Geräte kommen für den Rollstuhl dann zum Einsatz, wenn ein pflegebedürftiger Mensch sich nicht mehr selbst im Rollstuhl fortbewegen kann und auf eine Hilfsperson angewiesen ist. Sobald jedoch die eigene Kraft der Pflegeperson nicht ausreicht, um einen manuellen Rollstuhl zu schieben oder zu bremsen, kann eine Brems- und Schiebehilfe eingesetzt werden. Dieser Antrieb unterstützt das Schieben und Bremsen. Dabei braucht die Hilfsperson lediglich hinter dem Rollstuhl herlaufen und den Gashebel bedienen. So bewegt sie den Rollstuhl vorwärts und rückwärts oder bremst ihn bei Gefälle.

Tipp: Einige Brems- und Schiebehilfen sind im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unter der Produktgruppe „Kranken- und Behindertenfahrzeuge“ aufgeführt. Sobald ein Rezept von einem Arzt vorliegt, kann das Hilfsmittel von der Kasse finanziert werden. Bei privat versicherten Personen genügt eine ärztliche Verordnung. Hier werden die Kosten aber nur dann erstattet, wenn dies explizit im Versicherungsvertrag vereinbart wurde.

Fazit

Mit einem elektrischen Antriebsstrang an Ihrem konventionellen Rollstuhl erweitern Sie Ihren Aktionsradius und Ihre Mobilität. Im Gegensatz zu einem reinen Elektrorollstuhl, den Sie dauerhaft benutzen, genießen Sie die Vorteile Ihres konventionellen Geräts: Sie bleiben in Bewegung und erreichen dennoch schnell und entspannt Ihr Ziel!

Mühelos überwinden Sie Hindernisse im Freien oder in der Wohnung, wenn Sie sich vom elektrischen Strom helfen lassen. Darüber hinaus schonen Sie Ihre Gelenke und können bei weiten Wegstrecken Ihre Kräfte optimal einteilen.

Vergessen Sie auch nicht den Sicherheitsaspekt: Für Ihre Begleitperson kann der Rollstuhl zur Anstrengung werden. Bergauf geschoben, ist sie dankbar für jede Unterstützung und bergab steht ihr der Elektroantrieb mit seiner Bremsfunktion bei.

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