Rollator Übersicht

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Rollator – die Typen vom Standardmodell bis zum Ferrari

Der Rollator ist heute aus unserem Straßenbild fast nicht mehr wegzudenken. Die praktische Gehhilfe gleicht Unsicherheiten beim Gehen und Stehen aus und verringert die Gefahr von Stürzen ganz erheblich. Kein Wunder also, dass so viele Menschen nicht mehr auf ihren Gehwagen verzichten möchten. Der Rollator gibt ihnen ihre Mobilität und Eigenständig zurück. Und genau das war die Grundidee von Aina Wifalk, der Schwedin, die den Rollator zwar nicht erfunden, aber wiederentdeckt hat. Denn tatsächlich gab es ihn schon etwas länger: Das „lenkbare Gehrad“ wurde 1916 zum ersten Mal in einer Zeitschrift erwähnt.

Rollator: Verschiedenste Modelle © hkmedia, fotolia.com
Rollator: Verschiedenste Modelle stehen zur Auswahl © hkmedia, fotolia.com

Aina Wifak jedenfalls litt selbst infolge von Kinderlähmung an einer Gehbehinderung. Sie wollte aber trotzdem möglichst selbständig leben. Also entwickelte sie 1978 ein mobiles Gerät mit einem Metallgerüst und Rädern – den Rollator. Er ist seit 1990 auch in Deutschland auf dem Markt. Die Händler waren zunächst reichlich skeptisch. Niemand konnte sich damals so recht vorstellen, dass dieses monströse Stahlgerüst mit Rollen von den Kunden wirklich angenommen wird.

Rollator: Aufbau und Nutzung
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Doch der Rollator ist bis heute ein voller Erfolg. Inzwischen ist der Gehwagen als Hilfsmittel mindestens ebenso selbstverständlich wie Krücken und die Nachfrage steigt immer weiter an. Allein die Krankenkassen finanzieren durchschnittlich etwa 500.000 Stück pro Jahr und die Preise für die Standardmodelle sind seither kontinuierlich gesunken.

2008 2010 2012
Absatz in Stück 334.944 399.558 425.227
Umsatz in Millionen Euro 29,08 32,58 32,46
Durchschnittspreis in Euro 86,84 81,56 76,34

Entwicklung von Absatz, Umsatz und Durchschnittspreis von Rollatoren in Deutschland in den Jahren von 2008 bis 2012, Quelle: Statista.com

Rollatoren – diese Typen gibt es

Typen Ausstattung, Besonderheiten*) Einsatzgebiet
Alltagsrollator
  • Abstellfläche,
  • Sitzfläche mit Rückenlehne, Rückengurt,
  • Tasche,
  • Bremsen,
  • Querfalter oder Längsfalter.
Für Außen- und
Innenbereich geeignet
Außenrollator Wie Alltagsrollator plus

  • robuste Räder
  • stabiles Fahrgestell.
Nur für den Außenbereich geeignet (Outdoor-Rollator)
Innenrollator
  • Schmaler und leichter als Außenrollatoren,
  • Einhändig bedienbare Handbremse,
  • Tablett als Abstell- und Transportfläche,
  • ohne Sitz.
Nur für den Wohnbereich
geeignet (Indoor-Rollator)
Sondermodelle Speziell auf bestimmte Erkrankungen zugeschnitten mit Sonderausstattung, z. B.

  • beide Bremsen mit einer Hand zu bedienen oder
  • breite Auflagefläche, auf der die Unterarme abgestützt werden können
  • etc.
Je nach Modell für Außen- und
Innenbereich geeignet

*) Je nach Hersteller und Modell können hier Unterschiede bestehen.

Außerdem unterscheidet man Rollatoren noch nach Maß, Gewicht und Belastbarkeit in Standard- und Leichtgewicht-Rollatoren. Letztere sind auch in besonders schmaler Ausführung (ca. 57 cm Breite) erhältlich.

Modell Maße (Breite x Länge) in cm Gewicht in kg Maximale Traglast
Standard ca. 58 x 60 cm ca. 10 bis 14 bis zu 150 kg
Leichtgewicht ca. 60 x 67 cm ca. 6 bis zu 130 kg
Diese Vorteile bieten Rollatoren in der Praxis
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Elektro-Rollator

Und dann gibt es da noch den Ferrari unter den Rollatoren: Den Gehwagen mit Elektroantrieb. Der größte Vorteil beim E-Rollator liegt auf der Hand: Man muss die Gehilfe nicht mehr aus eigener Kraft anschieben. Das ist besonders für solche Nutzer sehr hilfreich, die körperlich nicht sehr belastbar ist, weil sie zum Beispiel über wenig Muskelkraft verfügen.

Rollator Ello bergauf © eMovements GmbH
Elektro-Rollator Ello: Es geht bergauf © eMovements GmbH

Die Aufladung des Akkus erfolgt an der Steckdose. Eine Ladung reicht für etwa zehn Stunden. Allerdings schlägt sich dieser Luxus auch im Preis deutlich nieder: Der Spaß kostet etwa 10 mal so viel wie ein gewöhnliches Modell, nämlich ca. 3.000,- Euro.

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