Inhaliergeräte

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Gegen Atemwegsprobleme: vom einfachen Inhalationstopf bis zum medizinischen Inhalator

Asthma, Bronchitis, Allergien – Mediziner beklagen seit Langem die Zunahme von Atemwegserkrankungen in unserer zivilisierten Gesellschaft. Die Ursachen sind vielfältig, sie reichen von Rauchen über Stress und Infektionen bis hin zur Verschmutzung der Luft durch Mikroplastik- und Staubpartikel. Gegen die Umweltbelastung etwas zu unternehmen, ist zweifellos Aufgabe der Politik. Weltweit.

Erkrankungen der Atemwege schwächen oft den ganzen Körper © Lightfield Studios, stock.adobe.com
Erkrankungen der Atemwege schwächen oft den ganzen Körper © Lightfield Studios, stock.adobe.com

Leichtere Atemwegsprobleme können auch die Betroffenen selbst angehen. Asthmatikern ist die Anwendung eines Inhalationsgeräts natürlich bekannt. Wohltuend ist deren Wirkweise aber auch bei grippalen Infekten, Schnupfen, Husten oder verschleppten Lungenerkrankungen. Allein das Inhalieren von warmem Wasserdampf ist ein bewährtes Hausmittel zum Abschwellen der Schleimhäute und Lösen des oft hartnäckigen Schleims. Ein paar Tropfen Kamillen- oder Salbeiöl können zudem wahre Wunder wirken.

Für die Behandlung der Atemwege werden mehrere Hilfsmittel unterschieden.

Arten von Inhaltationsgeräten
Arten von Inhaltationsgeräten

Inhalationstopf zur Behandlung der oberen Atemwege

Natürlich erfüllt Großmutters über den Kopf gelegtes Handtuch denselben Zweck: Der aufsteigende heiße Wasserdampf kann über Mund und Nase inhaliert werden. Die Methode birgt jedoch auch eine Gefahr. Ist die Temperatur zu hoch, kann der Dampf zu Verbrühung führen. Und: Trotz der Feuchtigkeit droht allein durch die Hitze ein Austrocknen der empfindlichen Gesichtshaut.

Ein Inhalationstopf führt den Wasserdampf gezielt zu Mund und Nase © absolutimages, stock.adobe.com
Ein Inhalationstopf führt den Wasserdampf gezielt zu Mund und Nase © absolutimages, stock.adobe.com

Deutlich praktischer ist ein Inhalationstopf: Heißes Wasser wird in das Gefäß gefüllt und steigt als Wasserdampf nach oben. Eine passgenaue Maske über Mund und Nase verhindert die Gefahr, sich zu verbrühen. Der Inhalationstopf wird vor der erkrankten Person auf dem Tisch platziert. Zum Halten in beiden Händen werden Becher mit 2 Henkeln angeboten. Kosten: bis ca. 12 Euro.

Hinweis: Beim Inhalieren über einen Inhalationstopf werden nur die oberen Atemwege erreicht. Husten kann gelindert und eine verstopfte Nase von Schnupfen befreit werden. Wohltuend ist zudem die Befeuchtung der gereizten Schleimhäute.
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Inhalator zur Behandlung der oberen und unteren Atemwege

Frau nutzt Inhalationsgerät © Luca Lorenzelli, stock.adobe.com
Frau nutzt Inhalationsgerät © Luca Lorenzelli, stock.adobe.com

Sind die unteren Atemwege betroffen, ist ein Inhalator das geeignete Hilfsmittel. Die elektrisch betriebenen Inhalationsgeräte vernebeln Medikamente zur Behandlung von Asthma, Bronchitis oder klassischen Erkältungskrankheiten. Betrieben werden die Vernebler entweder per Druckluft (Kompressor), Ultraschall oder einer Schwingmembran.
Jede Technologie hat ihre Vorteile:

Technologie Methode Vorteile Kaufpreis
Kompressor Druckluft wird auf das Inhalat geblasen und zerstäubt es in feinste Partikel hohe Verneblungsrate, kurze Inhalationszeit ca. 50-90 Euro
Ultraschall Wasser wird in Schwingungen versetzt und löst die Teilchen aus dem Inhalat tiefes Eindringen des Aerosols in die Atemwege, besonders leiser Betrieb ca. 80-120 Euro
Schwingmembran Die Poren der schwingenden Membran lassen die feinen Teilchen passieren handliche Geräte, besonders leiser Betrieb ca. 70-100 Euro

Inhalatoren werden als Handgeräte und Tischgeräte angeboten. Die Unterschiede sind:

  • Tischgeräte sind größer, vernebeln kleinere Partikel, arbeiten meistens aber mit einem lauten Kompressor.
  • Handgeräte sind klein, leicht und leise. Dank energiesparendem Akku sind sie auch auf Reisen ideal. Allerdings befördern Handgeräte das Aerosol normalerweise nur bis in die mittleren Bronchien.
Hinweis: Achten Sie bei den Geräten unbedingt auf die angegebene Partikelgröße. Je tiefer das Medikament eindringen soll, desto kleiner müssen die Teilchen sein. Für die großen Bronchien heißt das ca. 6 bis 10 μm, für die mittleren 3 bis 6 μm und für die kleinen Bronchien ca. 1 bis 3 μm.

Halb Inhalationstopf, halb Inhalator: der Dampfvernebler

Für die Versorgung der oberen Atemwege ist ein Dampfvernebler eine gute Alternative zum Inhalator. Er vernebelt allein durch aufsteigenden Wasserdampf. Anders als ein Inhalationstopf wird er jedoch elektrisch betrieben und hält so das Wasser konstant auf Temperatur. Die Kosten liegen ebenfalls zwischen beiden Gerätetypen: bei ca. 25-40 Euro.

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Obere und untere Atemwege – was ist darunter zu verstehen?

Als Atemwege werden die luftleitenden Abschnitte zwischen dem Gesicht und den Lungenbläschen bezeichnet.

  • Die oberen Atemwege reichen von der Nase mit den Nasennebenhöhlen über den Mund und den Rachen bis zum Kehlkopf.
  • Zu den unteren Atemwegen wird neben der Luftröhre (Trachea) oftmals auch die Lunge gezählt. Streng genommen ist die Lunge ein Atmungsorgan. Die darin eingebetteten Atemwege – Bronchien, Bronchiolen und Alveolen – können als Bronchialsystem zusammengefasst werden.

Typische Beschwerden bei einer Erkrankung der oberen Atemwege sind Schnupfen, Heiserkeit, Keuchen, Schwellungen im Mund-Rachen-Bereich und Schluckbeschwerden. Eine Erkrankung der unteren Atemwege macht sich beispielsweise durch heftiges Husten, Luftnot und Brustenge bemerkbar.

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