Schnurgebundenes Festnetz-Telefon

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Was ist ein schnurgebundenes Telefon

Die „Schnur“ am Telefon ist nichts anderes als das dehnbare Spiralkabel, das den Hörer mit dem Telefonapparat verbindet. Die alten Wählscheiben-Telefone waren ausschließlich auf diese Art und Weise konstruiert. Mittlerweile haben zwar Tasten die rotierenden Scheiben abgelöst, die schnurgebundenen Apparate sind jedoch nach wie vor beliebt. Als ISDN-Telefon bieten sie die Möglichkeit, zwei Gespräche gleichzeitig zu führen, was sie besonders für Firmen und im Heimbüro interessant macht.

Schnurrgebundenes Senioren-Telefon © Monkey-Business, stock.adobe.com
Schnurrgebundenes Senioren-Telefon © Monkey-Business, stock.adobe.com

Im privaten Bereich reicht meist ein analoges, also ganz normales Gerät aus. Ob Analog- oder ISDN-Telefon – den wohl größten Vorteil bieten beide Varianten: Der Hörer eines schnurgebundenen Festnetztelefons wird immer auf dem Apparat abgelegt und kann so nicht „verlorengehen“. Dies kann vor allem in Notsituationen von entscheidendem Vorteil sein.

Die Unterschiede zum schnurlosen Telefon sind gar nicht so gering

Wie wir Ihnen bereits in der Übersicht gezeigt haben, unterscheiden sich die beiden Varianten nicht nur im Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der „Schnur“. Für die Entscheidung für oder gegen ein schnurgebundenes Telefon sind noch weitere Punkte von Bedeutung.

Die Vorteile gegenüber einem schnurlosen Telefon sind:

  • Kein Suchen nach dem Telefonhörer. Dieser befindet sich immer auf dem Apparat.
  • Standfestes Gerät, das bei Unachtsamkeit nicht umfallen kann.
  • Leichter Telefonhörer, der die Hand nicht so schnell ermüdet.
  • Häufig ist ein größerer Funktionsumfang gegeben.
  • Keine Batterie ist nötig, da der Stromanschluss das Gerät mit Energie versorgt.
  • So kann auch kein Akku im falschen Moment plötzlich leer sein.

Die Nachteile gegenüber einem schnurlosen Telefon sind:

  • Telefonieren nur direkt am Apparat, Reichweite 50 – 100 cm
  • Gemütlich auf dem Sofa sitzend oder im Bett liegend kann nicht telefoniert werden
  • Keine Verbindung möglich, wenn der Hörer nicht aufgelegt ist
  • Bei Stromausfall funktioniert das Telefon nicht mehr
  • Kein Wählhelfer zwischenschaltbar

Möchten Sie die Vorteile beider Varianten genießen, ist ein sogenanntes Combo-Set empfehlenswert: Dieses besteht aus einem schnurgebundenem Telefon und einem zusätzlichen Mobilteil. Auf Wunsch kann ein eingehender Anruf auch von einem Gerät zum anderen umgeleitet werden.

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Das sollten Sie im Vorfeld bedenken

Senioren-Telefon © Monkey Business, stock.adobe.com
Senioren-Telefon © Monkey Business, stock.adobe.com

Was ein Seniorentelefon von einem normalen Telefon unterscheidet, können Sie in der Übersicht zu den Festnetz-Telefonen nachlesen. Da auch die Telefone für ältere Menschen unterschiedliche Funktionen bieten, sollten Sie sich bereits vor der Suche überlegen,

  • ob ein Anrufbeantworter integriert sein soll
  • ob das Telefon blinken soll, wenn ein Anruf eingeht
  • ob das Gerät mit einer Notruftaste* ausgestattet sein soll
  • wie viele Direktwahltasten Sie benötigen
  • ob Sie die gewählte Rufnummer und die Nummer des Anrufers auf einem Display sehen möchten
  • ob eine Hörgerätekompatibilität (HAC) nötig ist
  • ob sogenannte sprechende Tasten, die eine gewählte Zahl aufsagen, gewünscht sind
  • ob eine Wandmontage gewünscht ist
  • wie wichtig die Optik ist
  • was Sie für Ihr neues Telefon auslegen möchten.

* Da gerade die Notruftaste bei einem Seniorentelefon so wichtig ist, hier noch eine kurze Erläuterung: Bei schnurgebundenen Festnetz-Telefonen befindet sich die Notfalltaste gut sichtbar auf der Vorderseite des Gerätes. Manche Modelle sind zudem mit einem separaten Funksender ausgestattet, der die Notfalltaste ferngesteuert bedient. Über die beiden Varianten der SOS-Taste informiert Sie der Abschnitt „Ein Seniorentelefon bietet altersgerechten Komfort“ in unserem Beitrag Festnetz-Telefone Übersicht .

Anbieter von schnurgebundenen Seniorentelefonen

Marktführer für seniorengerechte Telefone ist der schwedische Hersteller Doro. Dessen erklärtes Unternehmensziel ist es, die Dinge einfach und geschmackvoll zu gestalten. Doro bietet sowohl Festnetz-Telefone als auch Handys und Smartphones an, die übersichtlich gegliedert und einfach zu bedienen sind. Und zwar „Nicht nur für Senioren – Das Alter ist doch ohnehin nur eine Zahl!“

Weitere Spezialisten auf diesem Gebiet sind das in Frankreich ansässige Unternehmen geemarc, der niederländische Hersteller Fysic sowie die deutschen und österreichischen Firmen amplicomms und emporia. Auch bekannte Unternehmen wie Siemens, Panasonic und Switel widmen sich einer Produktlinie für Ältere.

Die günstigsten schnurgebundenen Großtastentelefone gibt es bereits ab ca. 20 €. Diese verfügen jedoch nur über die Basisfunktionen. Für ein gutes Standardgerät sollte man ca. 50 – 80 € anlegen. Sind viele Zusatzfunktionen gewünscht, schlägt das Tischtelefon mit etwa 80 – 140 € zu Buche.

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