Aufstehhilfen

Teilen:

Beweglicher durch den Alltag mit einer Aufstehhilfe

Vielen Menschen fällt das Aufstehen aus dem Bett, von einem Stuhl oder Toilettensitz sehr schwer. Sie sind wackelig auf den Beinen und fühlen sich beim Gehen und Stehen unsicher. Jede Bewegung ist mit Ängsten verbunden, denn überall lauern Stolperfallen und ein Sturz ist immer mit erheblichen Risiken verbunden. Die große Unsicherheit beim Aufstehen und Gehen verleitet viele sogar dazu, die sitzende oder liegende Position am besten gar nicht mehr zu verlassen, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Aufstehilfen erleichtern das Ausftehen
Aufstehilfen erleichtern das Ausftehen

Solche Sorgen belasten die Betroffenen, aber auch ihre Angehörigen sehr stark. Manchmal können gewohnte Abläufe im Haushalt nicht mehr wahrgenommen werden und die körperliche Einschränkung wird immer mehr zum unüberwindbaren Hindernis im Alltag. Dabei ist aber gerade die Bewegung und die Möglichkeit, sich selbständig zu versorgen, so wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. Und so lange noch genügend Kraft in den Armen vorhanden ist, kann das Handicap mit einer Aufstehhilfe meistens recht gut überwunden werden.

Hilfsmittel: Aufrichten aus dem Liegen © thauwald-pictures, stock.adobe.com
Hilfsmittel: Aufrichten aus dem Liegen © thauwald-pictures, stock.adobe.com
Brauche ich eine Aufstehhilfe?
Grundsätzlich ist es natürlich am Besten, wenn man ohne Hilfestellung zurecht kommt, denn jede Bewegung trainiert Kraft, Gleichgewichtssinn und Koordinationsfähigkeit. Man sollte Aufstehhilfen also wirklich nur dann benützen, wenn es unbedingt erforderlich ist. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eines oder mehrere der nachfolgenden Symptome oder Erkrankungen vorliegen:

  • Schwächegefühl,
  • (wiederkehrender) Schwindel,
  • Störungen des Gleichgewichtssinns oder der Koordinationsfähigkeit,
  • geringe Kraft oder Lähmungserscheinungen in Armen und Händen,
  • Verletzungen oder Operationen der Beingelenke,
  • Herzoperationen (Schonung der Narbe),
  • Schlaganfall sowie diverse andere Krankheitsbilder, die mit Gang-Unsicherheiten und Einschränkungen im Stehvermögen oder beim Aufrichten und Hinsetzen verbunden sind,
  • generell: eingeschränkte Belastbarkeit oder
  • erhöhtes Sturzrisiko.
bis zu 30% sparen

Hilfsmittel zum Aufrichten, Umsetzen und Heben

  • Top Preise
  • Starke Marken
  • Schnelle Lieferung
  • Rückgaberecht

Gut gestützt in den eigenen vier Wänden

Aus dem Sitzen, zum Beispiel von einem Stuhl, wieder aufzustehen, das bereitet nicht nur Senioren mitunter Schwierigkeiten, sondern kann auch nach einer Sportverletzung oder einer Operation problematisch sein. Auch da bietet eine Aufstehhilfe zumindest für einen gewissen Zeitraum Unterstützung, zumal sie nicht nur das Aufrichten und Hinsetzen erleichtert, sondern auch Unsicherheiten beim Stehen ausgleicht. Zu den Aufstehhilfen gehört der Gehwagen, die Gehstütze, aber zum Beispiel auch fest angebrachte Griffe neben Toilette oder Badewanne.

Sicherer Halt im Wohn- und Schlafbereich

Selbständig bleiben und so lange wie nur möglich in den eigenen vier Wänden leben können – das wünschen sich die meisten Menschen im Alter. Eine Aufstehhilfe ist oft zugleich Gehstütze und sorgt dafür, dass die Beweglichkeit auch bei Krankheit oder körperlicher Schwäche noch lange erhalten bleibt. Zu den einfachsten Modellen gehören zum Beispiel die Krücke oder der Gehstock. Daneben gibt es etwas stabilere Gehhilfen, an denen man sich beim Aufstehen sicher abstützen kann wie die Vierfuß- oder Vierpunkt-Gehstütze. Es handelt sich dabei eine Art Krücke, die aber auf vier Füßen steht und daher noch stabiler ist.

Aufstehhilfe © WavebreakMediaMicro, stock.adobe.com
Aufstehhilfe © WavebreakMediaMicro, stock.adobe.com

Eine Vierpunkt-Gehhilfe verhilft einem zum Beispiel kurz nach einer OP wieder zu einem Stück Selbständigkeit. Sie verleiht Sicherheit und sorgt zuverlässig für einen stabilen Stand. Man kann sich nicht nur darauf abstützen, sondern man kann die Aufstehhilfe sogar zum täglichen Training benutzen. Auf diese Weise gewöhnt man sich allmählich im eigenen Tempo und vor allem ganz ohne Stress und Angst vor Schwäche oder Unsicherheit wieder an das Gehen und Stehen.

Die Aufstehhilfe hat kaum Gewicht und kann in der Höhe optimal an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden. Sie ist durch Gummikappen an den Füßen vor Verrutschen auf glattem Boden gesichert. Sie ist leicht zu reinigen und wenn sie nicht mehr benötigt wird, kann sie einfach so wie sie ist bequem verstaut werden, zum Beispiel in der Ecke des Schlafzimmers oder hinter einem Stuhl, da sie kaum Platz in Anspruch nimmt.

Mit Gehwagen flexibel in allen Lebensbereichen

Zu den Lösungen, die ebenfalls flexibel in der eigenen Wohnung eingesetzt werden können, gehört auch der Gehwagen oder Rollator. Hier gibt es spezielle Modelle für den Innenbereich (Indoor-Rollator), die etwas beweglicher und leichter sind als die Varianten für den Außenbereich.

Der Rollator – eine Lösung für mein Problem?
Der Gehwagen ist eine Aufstehhilfe mit einigen zusätzlichen Funktionen. Er

  • bietet Hilfestellung beim Aufstehen,
  • gibt Halt beim Hin- oder Umsetzen,
  • unterstützt beim Gehen und Stehen und
  • erleichtert therapeutische Anwendungen.
Diese Vorteile bieten Rollatoren in der Praxis
Diese Vorteile bieten Rollatoren in der Praxis
Rollator im Außeneinsatz © Wellnhofer Designs, fotolia.com
Sicher unterwegs mit dem Rollator © Wellnhofer Designs, fotolia.com

Gehwagen – das gilt es bei der Anschaffung zu beachten

Aufstehhilfen sollen körperliche Einschränkungen beim Aufrichten und Hinsetzen sowie gegebenenfalls auch Gangunsicherheiten ausgleichen. Da liegt es auf der Hand, dass die Sicherheit bei der Anschaffung eines Gehwagens oberste Priorität besitzt. Des weiteren gilt: Je einfacher die Handhabung, desto besser! Ein Hilfsmittel sollte immer mit möglichst wenig Aufwand einstellbar sein. So, dass es sich den individuellen Bedürfnissen des Nutzers optimal anpasst.

Rollator: Merkmale und Ausstattung
Rollator: Merkmale und Ausstattung

Bei einem Gehwagen sind daher folgende Kriterien besonders wichtig:

  • Ist das Hilfsmittel auf die Körpergröße (und ggf. auch den Körperumfang) zugeschnitten?
  • Ist der Kraftaufwand bei der Lenkung des Geräts möglichst gering?
  • Ist die Armhöhe auf die gewünschte Position einstellbar?
  • Ist die Auflagefläche für die Arme groß genug, damit beim Aufrichten viel Fläche zum Abstützen zur Verfügung steht?
  • Können Nutzer mit wenig Kraft in den Händen den Gehwagen mit den Unterarmen steuern?
  • Ist der Beinbereich frei zugänglich?
  • Sind alle vier Räder schwenkbar, damit die Bewegungsfreiheit möglichst groß ist?
  • Sind die Hinterräder arretierbar, damit eventuell therapeutische Anwendungen durchgeführt werden können?
  • Sind alle Räder rutschfest und mit einer Feststellbremse versehen?
  • Verfügt der Gehwagen über eine Handbremse, damit der Nutzer Schiebegeschwindigkeit individuell steuern kann?

Einen umfassenden Überblick über Funktion und Ausstattung können Sie sich in unserem Beitrag über Rollatoren verschaffen.

So bleibt die Intimsphäre in Bad und WC gewahrt

Für die meisten Menschen gibt es kaum etwas Schlimmeres, als wenn ihnen die eigenen Kinder oder gar wildfremde Pflegekräfte dabei helfen müssen, auf die Toilette zu gehen. Eine Aufstehhilfe bedeutet in diesem Fall eine riesengroße Erleichterung. So bleiben einem trotz Krankheit oder Gebrechlichkeit peinliche Eingriffe in die eigene Intimsphäre erspart. Zum Aufrichten von Sitzgelegenheiten wie dem WC wurden spezielle Griffe entwickelt, die vor Ort fest installiert werden.

Aufstehilfen im Badezimmer
Aufstehilfen im Badezimmer

Sie können beispielsweise so an der Wand montiert werden, dass man sie einklappen kann, wenn sie nicht benötigt werden. Auch eine feste Montage am Boden ist denkbar. Hier sind jeweils die ganz individuellen Vorlieben und Bedürfnisse der Bewohner ausschlaggebend. Auf für die Badewanne gibt es spezielle Hilfsmittel zum Beispiele einen Badewannelift.

bis zu 30% sparen

Hilfsmittel zum Aufrichten, Umsetzen und Heben

Top Preise
Schnelle Lieferung
Rückgaberecht

Artikel teilen: